3nach9 im Juli


3nach9 im Juli

Zur Juli‐Ausgabe der Radio Bremen‐Talkshow 3nach9 haben Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bereits fol­gende Gäste zugesagt:

Claus Kle­ber
Am 30. Dezem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res ver­ab­schie­dete er sich mit den Wor­ten „Good night and good luck” nach fast 20 Jah­ren von sei­nem „heute journal“-Publikum – Claus Kle­ber. Mit jour­na­lis­ti­scher Weit­sicht sprach er in sei­ner letz­ten, von ihm mode­rier­ten Nach­rich­ten­sen­dung auch von der Sorge um das demo­kra­ti­sche Geflecht der Welt. Dass der mit Prei­sen aus­ge­zeich­nete Mode­ra­tor, der auch als Stu­dio­lei­ter für die ARD aus Washing­ton und Lon­don berich­tete, nach 2.977 Nachrichten‐Sendungen dem Medium Fern­se­hen nicht gänz­lich den Rücken kehrt, war zu erhof­fen. Im Juli mel­det sich der gelernte Jurist mit einem Doku­men­tar­film über die Visio­nen des Sili­con Val­ley – einem der welt­weit wirt­schaft­lich bedeu­tends­ten Stand­orte der IT‐ und Hightech‐Industrie – zurück.

Caro­line und Wolf­gang Bosbach
Er war 23 Jahre Mit­glied des Deut­schen Bun­des­tags und ist noch immer ein gefrag­ter Politik‐Kommentator. Seine Begeis­te­rungs­fä­hig­keit für poli­ti­sches Zeit­ge­sche­hen hat der drei­fa­che Fami­li­en­va­ter an seine älteste Toch­ter Caro­line wei­ter­ge­ge­ben: Als Bun­des­vor­sit­zende des Jun­gen Wirt­schafts­rats der CDU nennt die Wirtschaftskommunikations‐Spezialistin immer mehr das poli­ti­sche Par­kett ihr Zuhause. Jedoch fühlte sie sich in die­sem Jahr auch auf dem Tanz­par­kett von „Let’s Dance“ äußerst wohl. Wie viel Talent in die­sem Fall vom belieb­ten Vater kommt, der gerade sei­nen 70. Geburts­tag fei­erte, und wie es für beide war, für kurze Zeit wie­der in einer gemein­sa­men WG zu woh­nen, erzäh­len sie bei 3nach9.

Bär­bel Schäfer
In Groß­bri­tan­nien gibt es ein Minis­te­rium für Ein­sam­keit, in den Nie­der­lan­den so genannte „Plau­der­kas­sen“ im Super­markt. Der Bedarf wäre auch in Deutsch­land da, weiß die Mode­ra­to­rin und Autorin Bär­bel Schä­fer, denn „allein in unse­rem Land sagen acht Mil­lio­nen Men­schen oft oder sehr oft, dass sie sich ein­sam füh­len”. Die­ser Tat­sa­che ging die gebür­tige Bre­me­rin auf den Grund und begab sich auf Spu­ren­su­che. Warum immer mehr jün­gere Men­schen von Ein­sam­keit betrof­fen sind, was sie als Pro­ban­din einer Einsamkeits‐Studie der Ruhr‐Universität Bochum erlebte und wann die zwei­fa­che Mut­ter selbst ein­sam ist, berich­tet Bär­bel Schä­fer in der Juli‐Ausgabe von 3nach9.

Joe Bausch
Sil­ber­nes Jubi­läum! Im Köl­ner „Tat­ort“ spielt er seit 25 Jah­ren die Rolle des Rechts­me­di­zi­ner Dr. Joseph Roth: der Schau­spie­ler Joe Bausch. Sein Schauspiel‐Debüt fei­erte der gebür­tige Wes­ter­wäl­der aller­dings schon Jahre vor­her neben Götz George in dem Kino-„Tatort: Zahn um Zahn“. In sei­nem ande­ren Berufs­le­ben war Joe Bausch mehr als drei­ßig Jahre als Arzt der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Werl tätig, trug zuletzt die Amts­be­zeich­nung Lei­ten­der Medi­zi­nal­di­rek­tor. Der Mann mit der mar­kan­ten Stimme hatte folg­lich immer wie­der mit ver­ur­teil­ten Schwerst­kri­mi­nel­len zu tun. Bei 3nach9 geht er anhand von rea­len Bei­spie­len der Frage nach, wie Gewalt­ta­ten ent­ste­hen können.

Ulf Sol­tau
Som­mer­zeit ist Gar­ten­zeit. Bar­fü­ßig am Mor­gen durch das feuchte Gras strei­fen, die Blü­ten­pracht bestau­nen und den Toma­ten beim Wach­sen zuse­hen – das alles gibt es in vie­len Gär­ten heut­zu­tage nicht mehr. Die Natur muss der Bequem­lich­keit wei­chen. Statt Rasen bie­ten deut­sche Gär­ten heut­zu­tage gern Schot­ter­gar­ten­kunst. „Schot­te­r­an­bie­ter haben eine Umsatz­stei­ge­rung von 20 Pro­zent jähr­lich“, weiß der Bio­loge Ulf Sol­tau und pran­gert mit sei­ner Facebook‐Seite „Gär­ten des Grau­ens“ die Ver­ödung der deut­schen Vor­gär­ten an. Wel­che Schä­den Schot­ter­gär­ten der Natur tat­säch­lich zufü­gen und wel­che opti­schen Gar­ten­bei­spiele ihn immer wie­der über­ra­schen, berich­tet der Bota­ni­ker bei 3nach9.

Sig­rid und Die­ter Markworth
Vor exakt 50 Jah­ren erfüll­ten sich die Kie­ler Sig­rid und Die­ter Mark­worth einen gro­ßen Traum. Sie lie­hen sich 2.000 DM Start­ka­pi­tal, tausch­ten ihre Beam­ten­jobs gegen ein Boot ein und umse­gel­ten die Welt. In ihrem selbst­ge­bau­ten Gefährt und ohne moderne Tech­nik erlebte das Paar unver­wech­sel­bare Momente, setze sogar nach der Geburt der Toch­ter Moana die Reise zu dritt fort. Nach ihrer Rück­kehr berich­te­ten beide 1978 exklu­siv bei 3nach9 von einer Welt, die damals für viele noch uner­reich­bar schien. Wie sie heute zu ihrem dama­li­gen Aben­teuer ste­hen – und ob sie alles genau so wie­der machen wür­den? Das erzäh­len die bei­den lei­den­schaft­li­chen Seg­ler Sig­rid und Die­ter Mark­worth bei 3nach9.

Erst­sen­dung auf NDR/Radio Bremen‐Fernsehen und hr‐Fernsehen.