Kategorie: Allgemein

08 Apr 2021

Tatort Dreharbeiten

Dreh für „Tatort: Und immer gewinnt die Nacht“ (AT) gestartet

Die Dreh­ar­bei­ten für den zwei­ten TV‐Tatort der neuen Bre­mer Ermitt­ler Jasna Fritzi Bauer, Luise Wolf­ram und Dar Salim sind gestartet.

Im Hafen wird die Lei­che eines Man­nes gefun­den. Liv Moor­mann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolf­ram) fin­den her­aus: Der Tote war Arzt – und was für einer! Ein Gut­mensch, ein Sama­ri­ter, einer, der pro bono die Armen der Stadt behan­delte, ein Hel­fer mit gro­ßen Idea­len. Und nun liegt er hier, hin­ge­rich­tet, auf einem stau­bi­gen Hafen‐Kai – über­fah­ren und mit ein­ge­schla­ge­nem Schä­del. Wel­ches Geheim­nis ver­birgt sich hin­ter der bra­chia­len Tat? Wes­sen Wut und Hass hat sich hier ent­la­den? Zunächst wird kein Motiv erkenn­bar, die Spu­ren lau­fen ins Leere. Moor­mann und Selb tref­fen auf Ver­däch­tige, die alle­samt viel zu ver­ber­gen haben – und die des­halb Haken schla­gen, um den Schat­ten ihrer Ver­gan­gen­heit zu ent­kom­men. Mads Ander­sen (Dar Salim) stößt wäh­rend der Ermitt­lun­gen zu den Kol­le­gin­nen dazu, muss aber sei­nen ganz eige­nen Kampf gegen Schat­ten aus der Ver­gan­gen­heit führen.

„Und immer gewinnt die Nacht“ (AT) ist ein Tat­ort über uner­füllte Wün­sche und Hoff­nun­gen, über Schuld und Ver­ant­wor­tung – und ein Plä­doyer für die per­sön­li­che Frei­heit der Wahl auf ein selbst­be­stimm­tes Leben. Das Buch hat Chris­tian Jeltsch geschrie­ben. Regie führt Oli­ver Hirsch­bie­gel. Die Redak­tion liegt bei Tho­mas von Böt­ti­cher (Radio Bre­men) und Bir­git Titze (ARD Degeto).

Der „Tat­ort: Und immer gewinnt die Nacht“ (AT) wird von der Bre­me­dia Pro­duk­tion im Auf­trag der ARD Degeto und Radio Bre­men für die ARD pro­du­ziert. Zu sehen ist „Tat­ort: Und immer gewinnt die Nacht“ (AT) vor­aus­sicht­lich im Win­ter 2021/2022 im Ersten.

Den ers­ten TV‐Tatort mit Jasna Fritzi Bauer, Dar Salim und Luise Wolf­ram zeigt Das Erste am Pfingst­mon­tag, dem 24. Mai, um 20:15 Uhr. Im „Tat­ort: Neu­ge­bo­ren“ geht es um ein ver­schwun­de­nes Baby – und einen Sumpf aus Dro­gen, Lügen, Eifer­sucht und geplatz­ten Träumen.

24 Mrz 2021

Die neue Elbfähre

In gerade mal drei Wochen soll aus einem Fjordschiff aus Nor­we­gen die neue Elb­fähre zwi­schen Cux­ha­ven und Bruns­büt­tel wer­den. Das Ziel: Die bis­he­rige Achse Glücksstadt‐Wischhafen ent­las­ten. Für die Men­schen im Nor­den ist das nicht nur eine kür­zere Ver­bin­dung nach Skan­di­na­vien und in die Benelux‐Länder, son­dern sie hof­fen auch auf eine schnel­lere Ver­bin­dung zwi­schen Wohn‐ und Arbeits­stät­ten. End­lich kein lan­ges War­ten mehr im Stau!

Nur knapp drei Wochen blei­ben Geschäfts­füh­rer Hein­rich Ahlers und sei­nem Team, in denen sie die Ein­rich­tung und tech­ni­sche Aus­stat­tung über­prü­fen und die Arbeits­ab­läufe trai­nie­ren müs­sen. Zum Bei­spiel Sicher­heits­ma­nö­ver, um die Ret­tungs­boote zu tes­ten, Pass­fahr­ten um den Anle­ge­platz in Cux­ha­ven mit schwie­ri­ger Strö­mung zu schaf­fen. Unter Deck fehlt es an Mobi­liar, Beschil­de­run­gen, der Cafe­te­ria an Lebens­mit­teln. Von außen müs­sen Fen­der ange­schweißt wer­den als Abstands­hal­ter für die Hafen­mauer. Je zwei für Cux­ha­ven und Bruns­büt­tel, denn die müs­sen pass­ge­nau sein, damit die Ram­pen ver­nünf­tig abschlie­ßen. Kapi­täne, Offi­ziere, die Crew und Cate­rer müs­sen im rein männ­lich besetz­ten Team mit­ein­an­der wach­sen. Damit alles recht­zei­tig fer­tig wird bis zur Jungfernfahrt.

Die Nord­re­por­tage beglei­tet die Schiffs­crew, wie sie aus einem 130m lan­gen Fjordschiff eine neue Elb­fähre her­rich­ten — vom Ver­ho­len aus Nor­we­gen, über die Schweiß­ar­bei­ten an den Auße­nen­den, die Reno­vie­rung an Bord bis zur Jungfernfahrt.

Nord­re­por­tage — “Anpa­cken für die Jung­fern­fahrt — Die neue Elbfähre”

Sen­de­ter­min: 6. April 2021 18:15 Uhr im NDR Fernsehen.

12 Mrz 2021

Rita Hayworth Doku auf ARTE

Durch Film­klas­si­ker wie “Gilda” wurde Rita Hay­worth zur ver­füh­re­ri­schen “Love God­dess” des Hol­ly­woods der 1930er Jahre. Im Pri­va­ten blieb sie eine Frau und Mut­ter auf der Suche nach einem nor­ma­len, intak­ten Fami­li­en­le­ben. “Jeder Mann, den ich kannte, ver­liebte sich in Gilda, aber wachte mit mir auf”, sagte Hay­worth über sich selbst.
Rita Hay­worths gro­ßer Durch­bruch im Schau­spiel­ge­schäft kam 1942 als ver­füh­re­ri­sche “Love God­dess” in “Gilda” von Charles Vidor. Ein Rol­len­bild, das ihr Image als Lein­wand­göt­tin lange geprägt und unter dem sie gelit­ten hat, weil er im star­ken Kon­trast zu ihrem wirk­li­chen Leben stand: schüch­tern, zurück­hal­tend und auf der stän­di­gen Suche nach Liebe und einem intak­ten Fami­li­en­le­ben. Fünf­mal war sie ver­hei­ra­tet, unter ande­ren mit dem Prin­zen Ali Aga Khan, für den sie kurz­zei­tig das Film­ge­schäft ver­ließ, um Hol­ly­woods erste Prin­zes­sin zu wer­den. “Jeder Mann, den ich kannte, ver­liebte sich in Gilda, aber wachte mit mir auf”, sagte die Schau­spie­le­rin über sich selbst. Eine Zer­ris­sen­heit, die sich durch ihr gan­zes Leben zog.
Das Por­trät der Fil­me­ma­cher Hen­ning van Lil und Katja Runge erzählt mit Hilfe eini­ger ihrer Weg­ge­fähr­ten, wie zum Bei­spiel Schau­spiel­kol­le­gin Con­stance Towers und Ritas letz­tem Mana­ger Budd Bur­ton Moss, vom Ruhm und Gla­mour einer der größ­ten Schau­spie­le­rin­nen ihrer Zeit. Aber auch von den Pro­ble­men und Tief­punk­ten in ihrem Pri­vat­le­ben sowie von den geschei­ter­ten Ver­su­chen, mit dem Image von “Gilda” zu brechen.

 

06 Mrz 2021

3nach9 am 19.März 2021

Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo begrü­ßen beim TALK am Diens­tag und bei 3nach9 am Frei­tag fol­gende Gäste: Dr. Anne Fleck, Michael Mit­ter­meier, Diet­mar Bär, Ger­hart Baum, Nata­lie Amiri und Lydia Benecke.

Dr. Anne Fleck

Sie zählt zu den bekann­tes­ten Ernäh­rungs­ex­per­tin­nen Deutsch­lands: Dr. Anne Fleck ent­deckte ihre Lei­den­schaft für die Medi­zin bei einem Kran­ken­pfle­ge­prak­ti­kum, seit­her ver­folgt die Bestseller‐Autorin ziel­stre­big ihren Weg: Nach dem Stu­dium in Leip­zig, Paris und der ita­lie­ni­schen Stadt L’Aquila nennt die Fach­ärz­tin für Innere Medi­zin und Rheu­ma­to­lo­gie heute Ham­burg ihr Zuhause. Ihre Phi­lo­so­phie: Ernäh­rung als Schlüs­sel zur Prä­ven­tion und Hei­lung. Wel­che Nah­rung wirk­lich zu uns passt und wovon wir lie­ber die Fin­ger las­sen soll­ten, ver­rät uns “Doc Fleck“ bei 3nach9.

Michael Mittermeier

Erin­nern Sie sich noch an den jun­gen Mann aus Ober­bay­ern, der von 25 Jah­ren mit schwar­zer Leder­hose, blauem T‑Shirt und umge­dreh­tem Cap über die Büh­nen der Repu­blik sauste? Damals machte sich Michael Mit­ter­meier über die Fern­seh­land­schaft des aus­klin­gen­den Jahr­tau­sends lus­tig, heute gehört er zu den bekann­tes­ten Kaba­ret­tis­ten Deutsch­lands. Begon­nen hat seine Kar­riere aber schon viel frü­her: Auf der Faschings­bühne der Stadt Dor­fen trat der Klos­ter­schü­ler Mit­ter­meier schon als Jugend­li­cher auf. Über seine ereig­nis­rei­che Kar­riere und was er mit dem Begriff “Hal­tung” ver­bin­det, berich­tet Michael Mit­ter­meier bei sei­ner 3nach9‐Premiere.

Dietmar Bär

Wenn mehr als elf Mil­lio­nen Zuschauer am Sonn­tag­abend den Fern­se­her ein­schal­ten, ist meis­tens “Tatort”-Zeit. Seit 80 Fäl­len als Kom­mis­sar Freddy Schenk in Köln dabei: Diet­mar Bär. Die Kar­riere des Publi­kums­lieb­lings begann bereits als Schü­ler in der Theater‐AG, spä­ter wurde er Sän­ger einer Punk­band, bevor er sich dem Schau­spiel­stu­dium wid­mete. Wie­viel Punk noch heute in ihm steckt, wann er zuletzt seine roman­ti­sche Ader aus­lebte und wel­chen Fall er und Klaus J. Beh­rendt im nächs­ten Tat­ort zu lösen haben, berich­tet der Wein‐Kenner und Borus­sia Dortmund‐Fan Diet­mar Bär bei 3nach9.

Gerhart Baum

In sei­nen 88 Lebens­jah­ren hat sich Ger­hart Baum oft­mals mit dem Begriff der Frei­heit aus­ein­an­der­ge­setzt: An der Hand sei­ner Mut­ter ent­kam er, das Kriegs­kind, dem bren­nen­den Dres­den. Viele Jahre spä­ter trat der Jurist in die FDP ein und musste als Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär und Bun­des­in­nen­mi­nis­ter mit­an­se­hen, wie die Frei­heit unse­res Lan­des durch ter­ro­ris­ti­sche Über­griffe durch die RAF mas­siv beschä­digt wurde. Wie geht der Mann, der mit sei­nem aktu­el­len Werk an die Frei­heit appel­liert, gerade mit dem Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen Frei­heit und Sicher­heit um? Was kann und was muss uns der Staat zumu­ten? Ant­wor­ten dar­auf lie­fert Ger­hart Baum bei 3nach9.

Natalie Amiri

Fünf Jahre lang berich­tet sie als ARD‐Studioleiterin aus Tehe­ran: Jour­na­lis­tin Nata­lie Amiri. Uner­schro­cken und mutig spricht sie The­men an, die in der Isla­mi­schen Repu­blik tabu sind, berich­tet über Frauen, die für ihre Rechte kämp­fen, über Hin­rich­tun­gen und Dro­gen­kon­sum. Über, wie sie schreibt, “eine Gesell­schaft, die zwei Leben par­al­lel führt – das offi­zi­elle und das ver­bo­tene.” Doch die Arbeit in dem Hei­mat­land ihres Vaters wird zu gefähr­lich für Nata­lie Amiri. Das Aus­wär­tige Amt befürch­tet im ver­gan­ge­nen Jahr eine Gei­sel­nahme. Warum es soweit kom­men konnte und warum sie im Iran immer mit offe­nen Armen und Gedan­ken begrüßt wurde, berich­tet die Weltspiegel‐Moderatorin bei 3nach9.

Lydia Benecke

Mani­pu­la­tiv, skru­pel­los und unge­heuer erfolg­reich sind Betrü­ger am Werk und jeder ist schon ein­mal auf einen her­ein­ge­fal­len, sagt Lydia Ben­ecke. Die stu­dierte Psy­cho­lo­gin, Psy­cho­pa­tho­lo­gin und Foren­si­ke­rin schil­dert anhand span­nen­der Fall­bei­spiele, wie Nar­ziss­ten und Psy­cho­pa­then uns mani­pu­lie­ren kön­nen. Außer­dem berich­tet die Kri­mi­nal­psy­cho­lo­gin und Autorin bei 3nach9 über unter­schied­li­che Stra­te­gien von Män­nern und Frauen, ihre Aggres­sio­nen aus­zu­le­ben und ihre Bedürf­nisse zu befriedigen.

02 Mrz 2021

Unser neues Web‐Format

Der März star­tet mit einem neuen Drohnen‐Format aus dem Hause Bremedia.

Im Techroom erfah­ren pro­fes­sio­nelle Fil­me­ma­cher alles, was man über die viel­sei­ti­gen Mul­ti­co­p­ter wis­sen muss! Von der neuen EU Droh­nen­ver­ord­nung über Unboxing‐Videos bis hin zu span­nen­den Reviews: Der Techroom ver­bin­det tech­no­lo­gi­sche Kom­pe­tenz mit fach­li­chem Know‐how. In unse­rem ers­ten Unboxing‐Video nimmt Bremedia‐Drohnenexperte Alex­an­der Wulf die neue DJI FPV Drohne in der Combo Ver­sion unter die Lupe.

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19 Feb 2021

Die Story im Ersten: Tödliches Erbe

In der ver­gan­ge­nen Woche hat die Deut­sche Welle auf ihrer Inter­net­seite eine eng­li­sche Ver­sion der Doku­men­ta­tion “Töd­li­ches Erbe” aus dem Hause Bre­me­dia veröffentlicht.

Tabun, Sarin, Phos­gen, Senf­gas: erfun­den, um grau­sam zu töten. Sorg­los ent­sorgt, als die gro­ßen Kriege ver­lo­ren waren. Bis heute gibt es min­des­tens 200 Orte in Deutsch­land, an denen che­mi­sche Kampf­stoffe lagern, sagen Kampf­mit­tel­räu­mer. Ein­fach ver­scharrt oder ver­senkt, wer­den sie zur kor­ro­die­ren­den Zeit­bombe. Denn die ver­gan­ge­nen 100 Jahre seit dem Ende des Ers­ten Welt­kriegs hat die Poli­tik vor allem eines getan: das töd­li­che Erbe ver­drängt. Denn die­ses Erbe zu ber­gen, das würde Mil­li­ar­den verschlingen.

Im Ers­ten und Zwei­ten Welt­krieg war Deutsch­land einer der größ­ten Che­mie­waf­fen­her­stel­ler der Welt. Beängs­ti­gende Stoffe mit Namen wie Tabun, Sarin, Phos­gen, Clark oder S‑Lost (Senf­gas) wur­den in rie­si­gen Stück­zah­len pro­du­ziert. Das Ziel: den Feind auf beson­ders grau­same Art und Weise zu töten oder zu demo­ra­li­sie­ren. Nach den Krie­gen soll­ten die che­mi­schen Kampf­stoffe sowie Fabri­ken und Füll­stel­len mög­lichst schnell bei­sei­te­ge­schafft wer­den. Was genau geschah, wurde in den chao­ti­schen Nachwir­ren der Welt­kriege an vie­len Orten häu­fig nicht schrift­lich fest­ge­hal­ten oder foto­gra­fisch dokumentiert.

Die eng­li­sche Ver­sion der span­nen­den Doku­men­ta­tion, fin­det Ihr hier!

© Bre­me­dia Produktion

10 Feb 2021
© Radio Bremen - Frank Pusch

3nach9 am 19. Februar

Zur Radio‐Bremen‐Talkshow 3nach9 am Frei­tag, 19. Februar 2021 um 22 Uhr im NDR/RB‐Fernsehen begrü­ßen Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo fol­gende Gäste: Michael Stich, Dirk Stef­fens, Dunja Hayali und Mitri Sirin, Nel­son Mül­ler, Hen­drik Stre­eck sowie Nicole Staudinger.

Michael Stich
Als er noch auf den Cen­ter Courts die­ser Welt zu Hause war, konnte es schon mal vor­kom­men, dass er 301 Minu­ten damit beschäf­tigt war, eine kleine gelbe Filz­ku­gel über ein Netz zu schla­gen. Wäh­rend eines Spiels. Ten­nis­le­gende Michael Stich wurde wäh­rend sei­ner Pro­fi­kar­riere Wim­ble­don­sie­ger, Olym­pia­sie­ger sowie Welt­meis­ter und been­dete im Alter von nicht mal 30 Jah­ren seine Kar­riere. Im Gegen­satz zu ehe­ma­li­gen Kon­tra­hen­ten, führt er seit­dem ein Leben ohne skan­dal­träch­tige Schlag­zei­len. Statt­des­sen küm­mert er sich um HIV‐infizierte und an AIDS erkrankte Kin­der sowie ihre Fami­lien. Dar­über und ob der kunst­be­geis­terte Ham­bur­ger heute öfter zu Ten­nis­schlä­ger oder Pin­sel greift, berich­tet er bei 3nach9.

Dirk Stef­fens
Maka­ro­ne­si­sche Inseln sind Insel­grup­pen vul­ka­ni­schen Ursprungs und auf denen hat sich der Jour­na­list Dirk Stef­fens für seine aktu­elle Repor­tage umge­schaut. Auf der Wüs­ten­in­sel Deserta Grande fand er mit­hilfe von For­schern eine der sel­tens­ten Spin­nen der Welt: die Deserta‐Wolfsspinne, die von einer statt­li­chen Größe ist und sogar Eidech­sen jagen und töten kann. Wel­che Erleb­nisse der preis­de­ko­rierte Doku­men­tar­fil­mer außer­dem erlebt hat und wie er per­sön­lich, der nor­ma­ler­weise viele Monate im Jahr im Auf­trag der Wis­sen­schaft unter­wegs ist, mit dem Lock­down klar­kommt, berich­tet Dirk Stef­fens bei 3nach9.

Dunja Hayali und Mitri Sirin
Bei ihrer Arbeit begeg­nen sie sich erst­mals mit­ten in der Nacht auf den Redak­ti­ons­flu­ren des ZDF Mor­gen­ma­ga­zins, ste­hen dann gemein­sam vor der Kamera, um uns früh mor­gens über das Tages­ge­sche­hen zu infor­mie­ren: Die Jour­na­lis­ten Dunja Hayali und Mitri Sirin. Aus der gemein­sa­men Arbeit ist eine enge Freund­schaft ent­stan­den: Gemein­same Urlaube, gemein­sa­mer Freun­des­kreis mit Doppelkopf‐Runden, nur die Fan‐Leidenschaft für einen gemein­sa­men Fuß­ball­ver­ein tei­len sie nicht. Erst­ma­lig sind beide nun mit­ein­an­der in einer Talk­show zu sehen und berich­ten über Jour­na­lis­mus und Freund­schaft in Krisenzeiten.

Nel­son Müller
Nor­ma­ler­weise steht er lei­den­schaft­lich gern hin­ter einem Herd und tüf­telt an neu­es­ten Gaumen‐Geschmacksexplosionen. Der Ster­ne­koch Nel­son Mül­ler. Eine andere Lei­den­schaft konnte er kürz­lich in einer TV‐Sendung unter Beweis stel­len. Ver­klei­det als rosa Nil­pferd über­zeugte er mit sei­ner Soul­stimme und stellte von Woche zu Woche sein Gesangs­ta­lent unter Beweis. Wie er es schaffte, seine Iden­ti­tät so lange geheim zu hal­ten, über die Qua­li­tät unse­rer Lebens­mit­tel und wie er trotz Pan­de­mie seine Exis­tenz und die sei­ner Mit­ar­bei­ter ret­ten konnte, berich­tet er bei 3nach9.

Hen­drik Streeck
Vor dem Aus­bruch der Corona‐Pandemie war der Viro­loge Hen­drik Stre­eck kaum bekannt. Heute ist sein Gesicht eng ver­knüpft mit der Corona‐Pandemie, gilt er doch als einer der erfah­rens­ten For­scher des Lan­des. Der Direk­tor des Insti­tuts für Viro­lo­gie und HIV‐Forschung der Uni­ver­si­tät Bonn gibt zu, im ver­gan­ge­nen Jahr auch Feh­ler im Umgang mit der Öffent­lich­keit gemacht zu haben. Bei 3nach9 beant­wor­tet er alle Fra­gen rund um die aktu­ells­ten For­schungs­er­geb­nisse zu Sars‐CoV‑2 sowie über Ver­füg­bar­keit und Wir­kung des Impfstoffes.

Nicole Stau­din­ger
Vor sechs Jah­ren erhielt Nicole Stau­din­ger die Dia­gnose Brust­krebs. Die zwei­fa­che Mut­ter durch­lebte Ope­ra­tio­nen, The­ra­pien und Ängste — und ver­ar­bei­tete diese in ihrem ers­ten Buch. Mitt­ler­weile gilt die Best­sel­ler­au­torin als geheilt, gibt Semi­nare zum Thema Resi­li­enz und Schlag­fer­tig­keit und hat gerade ihr fünf­tes Werk ver­fasst. Beson­ders wich­tig ist der lebens­lus­ti­gen Köl­ne­rin, Frauen die Angst und Scham vor der Krebs­vor­sorge zu neh­men. Dar­über und über ihre Defi­ni­tion von Glück berich­tet Nicole Stau­din­ger bei 3nach9.

Die Talk­sen­dung fin­det ohne Publi­kum statt, der Abstand zwi­schen den Gäs­ten und Mode­ra­to­ren wird ver­grö­ßert und das Pro­duk­ti­ons­per­so­nal auf ein Mini­mum redu­ziert. Mit sei­nen Ent­schei­dun­gen ori­en­tiert sich Radio Bre­men an Emp­feh­lun­gen des Robert‐Koch‐Instituts und der zustän­di­gen Behörden.

© Arte G.E.I.E /Bremedia

22 Jan 2021

Prinz Himmelblau im MDR

Am kom­men­den Sonn­tag, den 24. Januar 2021, sen­det der MDR den Mär­chen­film “Prinz Him­mel­blau und Fee Lupine” aus dem Jahr 2016, pro­du­ziert von der Bre­me­dia Produktion.

Die Köni­gin will, dass ihr Sohn Prinz Him­mel­blau eine Prin­zes­sin aus gutem Hause hei­ra­tet. Hübsch soll sie sein, begü­tert, unkom­pli­ziert. Und auf kei­nen Fall soll sie über magi­sche Kräfte ver­fü­gen. Doch Prinz Him­mel­blau will seine Braut selbst aus­su­chen und rei­tet mit sei­nem Knap­pen Fred los. Schon bald trifft er auf die ent­zü­ckende Fee Lupine mit ihrem Pony Alfonse und ihrer Schwes­ter Elli, die im Lager der Feen mit­ten im König­reich lebt. Auch Lupine ist ange­tan von dem Unbekannten.

Die Köni­gin hat vom Schloss aus das Zusam­men­tref­fen mit einem magi­schen Fern­glas beob­ach­tet und ist ent­setzt. Aus­ge­rech­net auf eine Fee hat Him­mel­blau ein Auge gewor­fen. Dabei hasst die Köni­gin magi­sche Wesen aus tiefs­tem Her­zen! Da die Zeit drängt und sie sich kei­nen bes­se­ren Rat weiß, lässt sie Con­fi­dante aus dem Turm­ver­lies holen. Die Hexe sitzt dort seit zwei Jah­ren, weil sie ver­sucht hatte, die Köni­gin mit Hexen­kunst vom Thron zu beför­dern. Sie soll nun ver­hin­dern, dass sich Him­mel­blau und Lupine verlieben.

Con­fi­dante, ver­klei­det als Krä­me­rin, sucht Him­mel­blau und Lupine auf — und belegt sie mit einem dop­pel­ten Fluch: Ist der eine wun­der­schön, hat er einen schlech­ten Cha­rak­ter. Der andere dage­gen ist an dem Tag häss­lich, aber von rei­nem Her­zen. Und so soll es wech­seln, Tag für Tag. Was nie­mand weiß: Con­fi­dante plant ins­ge­heim, selbst Him­mel­b­laus Frau zu wer­den und die Macht im König­reich an sich zu reißen.

Zunächst scheint Con­fi­dan­tes fins­te­rer Plan auf­zu­ge­hen. Him­mel­blau und Lupine haben mit dem Fluch schwer zu kämp­fen. Sie erken­nen sich in ihrer jeweils ver­fluch­ten Form nicht wie­der. Sie kön­nen sich nicht lei­den, wer­den besorgt beäugt von Elli und Fred. Doch am Ende kann ihre Liebe den Fluch besie­gen — mit ein wenig Hilfe von Pony Alfonse und der geball­ten guten Macht aller Feen beim nächt­li­chen Show­down mit der Hexe im Feenwald.

11 Jan 2021

3nach9 am 15. Januar

Zur Radio Bremen‐Talkshow 3nach9 am 15. Januar 2021 im NDR/RB‐Fernsehen haben Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bereits fol­gende Gäste zugesagt:

Axel Schulz
Axel Schulz wollte Box‐Weltmeister wer­den. Mehr als 18 Mil­lio­nen Fern­seh­zu­schauer sahen ihm bei die­sem Ver­such zu. Der Box­kampf gegen Fran­cois Botha ging vor gut 25 Jah­ren in die Sport­ge­schichte ein. Schulz ver­lor. Spä­ter wurde Botha wegen uner­laub­ter Sub­stan­zen über­führt und der Kampf wurde annul­liert. Ob Axel Schulz aus Frank­furt (Oder) heute wie­der in den Ring stei­gen würde, wie kürz­lich Mike Tyson? Das berich­tet der zwei­fa­che Vater bei 3nach9.

Bjarne Mädel
„Mit Humor schafft man es, die Her­zen der Leute auf­zu­ma­chen”, sagt Schau­spie­ler Bjarne Mädel. In sei­ner Para­de­rolle als Schotty im „Tat­ort­rei­ni­ger” hat er das ohne Frage getan, bril­liert aber auch im erns­ten Fach und wird dafür mit Prei­sen deko­riert. Nun spielt der gebür­tige Ham­bur­ger einen Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar, der unter einer Angst­er­kran­kung lei­det und von der Groß­stadt aufs frie­si­sche Land zieht. Der Film ist eine Pre­miere für Bjarne Mädel, denn neben der Haupt­rolle führt er auch die Regie, was ihn mäch­tig unter Druck setzte.

Robert Habeck
Ob Robert Habeck die Frage nach der fina­len Kanz­ler­kan­di­da­tur sei­ner Par­tei beant­wor­ten wird, sei dahin gestellt, aber dem Par­tei­vor­sit­zen­den der Grü­nen steht nach einem tur­bu­len­ten ver­gan­ge­nen Jahr ein ebenso auf­re­gen­des poli­ti­sches bevor. Wel­che Wün­sche er an das Superwahl‐jahr 2021 hat und wie ange­mes­sen und auch selbst­kri­tisch der Poli­ti­ker zukünf­tig han­deln will, wird er bei 3nach9 verraten.

Sibel Kekilli
Inter­na­tio­na­les Ter­rain ist Sibel Kekilli schon seit lan­gem ver­traut, Talk­show­gast ist sie eher sel­ten. Die Schau­spie­le­rin, die 2004 ihren Durch­bruch in „Gegen die Wand” fei­erte und sie­ben Jahre an der Seite von Axel Mil­berg im Kie­ler Tat­ort ermit­telte, ist mit Prei­sen hoch deko­riert und spä­tes­tens seit ihrer Rolle der Shae in der ame­ri­ka­ni­schen Pro­duk­tion „Game of Thro­nes” auch Seri­en­fans welt­weit ein Begriff. Die Trä­ge­rin des Bun­des­ver­dienst­kreu­zes ist jetzt für ihren aktu­el­len Film nach Vil­nius gereist. Ob auch sie die Haupt­stadt von Litauen als eine der schöns­ten Städte der Welt bezeich­net, berich­tet die Ham­bur­ge­rin bei 3nach9.

Chris­tiana Karliczek
Ob sie sich als angst­frei bezeich­net, wird 3nach9 sie fra­gen. Denn die Autorin und Kame­ra­frau Chris­tina Kar­li­c­zek wagt sich in ihrem Beruf in Situa­tio­nen, die andere in Schnapp­at­mung ver­setzt. Die Auf­nah­men, der mit meh­re­ren inter­na­tio­na­len Prei­sen aus­ge­zeich­nete Deutsch‐Holländerin, sind in „Expe­di­tio­nen ins Tier­reich“ und in inter­na­tio­na­len Pro­duk­tio­nen für die BBC und Natio­nal Geo­gra­phic zu bestau­nen. Spe­zia­li­siert ist sie auf die Unter­was­ser­ka­mera. Mit die­ser hat sie sich jetzt bei Kalt­was­ser­haien umge­se­hen und 3nach9 ist sehr gespannt auf ihren Bericht.

Sven Voel­pel
Wie man bis ins hohe Alter jung bleibt, kann er erläu­tern: Prof. Sven Voel­pel. Er ist Deutsch­lands füh­ren­der Alters­for­scher und lehrt an der Jacobs Uni­ver­sity Bre­men. Wie viel Pro­zent Gene­tik für den Alte­rungs­pro­zess ver­ant­wort­lich sind, wel­che Rolle soziale Netz­werke für die Gesund­heit spie­len und wie jede und jeder selbst unter­stüt­zend han­deln kann, berich­tet Sven Voel­pel bei 3nach9.

Erst­sen­dung auf NDR/RB‐Fernsehen und hr‐Fernsehen

30 Dez 2020

buten un binnen ist Spitze

Fern­seh­re­gio­nal­ma­ga­zin von Radio Bre­men im bun­des­wei­ten Ver­gleich auf Platz eins.

 

Im Jahr 2020 haben 40,2 Pro­zent der Fern­seh­zu­schaue­rin­nen und ‑zuschauer im Land Bre­men um 19:30 Uhr „buten un bin­nen“ ein­ge­schal­tet. Damit hat das Fern­seh­re­gio­nal­ma­ga­zin von Radio Bre­men für Bre­men sei­nen durch­schnitt­li­chen Markt­an­teil gegen­über 2019 um 9,4 Pro­zent­punkte gestei­gert und erobert in der bun­des­wei­ten Hit­liste Platz eins.
Das gab die Arbeits­ge­mein­schaft Fern­seh­for­schung in Zusam­men­ar­beit mit der Gesell­schaft für Kon­sum­for­schung heute (28.12) bekannt.„40 zum 40.. Ein schö­ne­res Geschenk hätte uns das Publi­kum zum 40. Geburts­tag unse­res Maga­zins nicht machen kön­nen – vie­len Dank fürs das Ver­trauen“, freut sich Radio Bremen‐Programmdirektor Jan Wey­rauch: „Gerade im von Corona gepräg­ten Jahr 2020 haben die Men­schen aktu­elle und zuver­läs­sige Infor­ma­tio­nen aus ihrer Umge­bung gesucht und sie jeden Tag bei ‚buten un bin­nen‘ gefunden.
“Wäh­rend des Corona‐Lockdowns im Früh­jahr erreichte die TV‐Sendung sogar Werte jen­seits der 50 Pro­zent Markt­an­teile. Ein Teil des Erfol­ges liegt auch in der kon­se­quen­ten Stra­te­gie Radio Bre­mens, buten un bin­nen als regio­nale Infor­ma­ti­ons­marke für alle Medien – Fern­se­hen, Radio und das Netz – zu begrei­fen. Ins­be­son­dere die Zugriffe im Netz haben sich in 2020 eben­falls deut­lich erhöht. butenunbinnen.de wurde mit durch­schnitt­lich rund 131 Tau­send Visits pro Tag mehr als dop­pelt so häu­fig besucht wie im Vor­jahr ( 2019 ca. 49 Tau­send Visits pro Tag), auch die Com­mu­nity bei Face­book, Insta­gram und You­Tube wuchs deutlich.
Ent­spre­chend zufrie­den ist auch Dr. Frank Schulte, Lei­ter der Regio­nal­re­dak­tion buten un bin­nen: „Der Erfolg der Sen­dung ist auch ein Erfolg von butenunbinnen.de und aller Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, die für die regio­nale Infor­ma­tion im Radio zustän­dig sind. Es lohnt sich für alle, wenn wir unser Publi­kum auf allen Kanä­len unter der star­ken Marke buten un bin­nen best­mög­lich informieren.”„Mein Team hat der Krise getrotzt und unse­ren Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern in Bre­men und Bre­mer­ha­ven jeden Abend zuver­läs­sige, gut recher­chierte und anschau­lich auf­be­rei­tete Infor­ma­tio­nen gelie­fert. Die hohe Akzep­tanz und Auf­merk­sam­keit bringt auch eine große Ver­ant­wor­tung mit sich. Wir waren ein ver­läss­li­cher Beglei­ter durch eine unru­hige Zeit“, so Lars Rosen­tre­ter, Lei­ter buten un bin­nen Fernsehen.
Pro­du­ziert wird buten un bin­nen seit 2005 von der Bre­me­dia Pro­duk­tion GmbH.