Kategorie: Allgemein

13 Jan 2022

Sendetermine im Februar

Das Jahr 2022 star­tet im Februar mit einer atem­be­rau­ben­den Doku­men­ta­tion aus dem Hause Bremedia.

Am Mitt­woch, den 09.02.2022 sen­den wir um 22:20 Uhr “Im Rausch – Chris­tiane F. — Wir Kin­der vom Bahn­hof Zoo”.

Als der Spiel­film „Chris­tiane F. – Wir Kin­der vom Bahn­hof Zoo“ 1981 seine Pre­miere in den deut­schen Kinos fei­ert, kom­men viele Men­schen erschüt­tert aus der Vor­füh­rung. Nie zuvor wur­den Dro­gen­sucht, Ent­zug und Pro­sti­tu­tion so radi­kal dar­ge­stellt. Vor allem die Kinder-Darsteller*innen Natja Brunck­horst und Tho­mas Hau­stein beein­dru­cken das Publi­kum nachhaltig.

Es sind die 80er Jahre in West‐Berlin – eine fas­zi­nie­rende Jugend­kul­tur ent­wi­ckelt sich in der Stadt, in der es weder eine Sperr­stunde noch Gren­zen zu geben scheint – obwohl sie eine meter­hohe Mauer umgibt.

Am Bahn­hof Zoo – dem Zen­trum West‐Berlins– herrscht das Elend vor. Hier ver­brin­gen Fixer*innen ihren All­tag, viele davon noch Kin­der. Chris­tiane F. ist eines davon. Sie erzählt zwei Jour­na­lis­ten ihre Geschichte. Scho­nungs­los und unge­schönt. Das Buch mit ihrer Geschichte wird ein Best­sel­ler und kurz dar­auf wird dar­aus der erfolg­reichste Film der 80er Jahre ent­ste­hen. Dem Spiel­film gelingt mit sei­ner radi­ka­len Bild­spra­che und moder­nen Dra­ma­tur­gie eine Rezep­tion bis ins Heute.

Die Doku­men­ta­tion geht der Frage nach, wie die Geschichte von einem Mäd­chen, das sein Leben an Dro­gen und Sex ver­liert, ein Mei­len­stein in Lite­ra­tur und Kino wer­den konnte und zeich­net den dama­li­gen Zeit­geist nach. Nie zuvor ver­öf­fent­li­che Casting‐Aufnahmen und Stim­men von einem Groß­teil der dama­li­gen Crew wie dem Regis­seur Uli Edel, dem Dreh­buch­au­toren Her­man Weigel, dem Pro­du­zen­ten Hans Weth und dem Dar­stel­ler Tho­mas Hau­stein erzäh­len von den schwie­ri­gen Bedin­gun­gen bei den Dreh­ar­bei­ten, von der Mit­wir­kung David Bowies und dem Umgang mit dem Erfolg.

01 Dez 2021

3nach9 im Dezember

3nach9 im Dezember

Ein auf­re­gen­des Jahr liegt hin­ter Anna­lena Baer­bock: Im April wird sie die erste Kanz­ler­kan­di­da­tin von Bünd­nis 90/Die Grü­nen. Sie beschert ihrer Par­tei ein Umfra­ge­hoch, muss sich per­sön­lich aber auch mit Pla­gi­ats­vor­wür­fen rund um die Ver­öf­fent­li­chung ihres Buches aus­ein­an­der­set­zen und räumt schließ­lich Feh­ler ein. Kanz­le­rin ist die gebür­tige Nie­der­säch­sin nach der Bun­des­tags­wahl zwar nicht gewor­den, holt aber das beste Ergeb­nis der Par­tei­ge­schichte und soll künf­tig als Außen­mi­nis­te­rin walten.

Wel­che Bilanz die zwei­fa­che Mut­ter über die letz­ten zwölf Monate zieht, wel­che nächs­ten Ziele sie hat und warum sie gern in die Kir­che geht, sich aber trotz­dem als „nicht ganz gläu­big” bezeich­net, erzählt die Grünen‐Bundesvorsitzende am Frei­tag vor dem zwei­ten Advent bei 3nach9.

Außer­dem begrü­ßen Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bei 3nach9 am 3. Dezem­ber fol­gende Gäste:

Richard Oetker
Back­mi­schung, Tief­kühl­pizza, Pud­ding­pul­ver: In bestimmt jedem Haus­halt fin­det sich ein Pro­dukt aus der Fami­li­en­dy­nas­tie wie­der, aus der Richard Oetker stammt. Der Uren­kel des Unter­neh­mens­grün­ders und heu­tige Bei­rats­vor­sit­zende erlangte jedoch auch trau­rige Bekannt­heit: Vor genau 45 Jah­ren wurde er ent­führt und infol­ge­des­sen schwer mit Strom­stö­ßen miss­han­delt. Die Tat habe ihn ein­sam gemacht, sagte er ein­mal, weil Men­schen mit „ande­ren, die einen Schick­sals­schlag erlit­ten haben, nicht umge­hen“ kön­nen. Auch des­halb enga­giert sich der heute 70‐Jährige inten­siv in der Opfer­or­ga­ni­sa­tion „Wei­ßer Ring”. Bei 3nach9 erklärt Richard Oetker, wie es ihm gelun­gen ist, noch nie jeman­den gegen­über – auch dem Täter nicht – Hass zu empfinden.

Petra Gers­ter und Chris­tian Nürnberger
In den letz­ten Mona­ten hört und liest man es immer häu­fi­ger: Men­schen gen­dern Sub­stan­tive und ach­ten ver­mehrt dar­auf, nie­man­den mit ihrer Spra­che aus­zu­schlie­ßen. Die Dis­kus­sion über die soge­nannte Iden­ti­täts­po­li­tik greift auf den All­tag über, stif­tet man­cher­orts Chaos, bis­wei­len Pro­test, fin­det aber auch Zustim­mung. Ist diese neu gewon­nene Spra­che eher als Still­stand oder als Chance zu begrei­fen, fragt sich das preis­ge­krönte Journalisten‐Ehepaar Petra Gers­ter und Chris­tian Nürn­ber­ger. Über die gemein­same Arbeit an ihrem Buch, 36 Jahre Ehe­le­ben und wie es sich für Petra Gers­ter anfühlt, seit ein paar Wochen nicht mehr um 19 Uhr die Nach­rich­ten im ZDF zu prä­sen­tie­ren, berich­ten beide bei 3nach9.

Dar Salim
Die Lebens­ge­schichte die­ses Man­nes ist hol­ly­woo­dreif – aber da war er ja schon. Als Kind floh der däni­sche Schau­spie­ler Dar Salim mit sei­ner Fami­lie aus dem Irak über Syrien und Bul­ga­rien bis nach Däne­mark. Nach dem Abitur wurde er Sol­dat bei der König­li­chen Leib­garde, spä­ter arbei­tete er jah­re­lang als Pilot, nahm par­al­lel Schau­spiel­un­ter­richt und lan­dete schließ­lich im inter­na­tio­nal erfolg­rei­chen Fantasy‐Epos „Game of Thro­nes“. Für seine Rolle als Kom­mis­sar Mads Ander­sen, „Ange­stell­ter im bre­mi­schen Poli­zei­dienst“, im Bre­mer „Tatort“-Trio musste er ordent­lich Deutsch pau­ken. 3nach9 freut sich, dass er kurz vor der Aus­strah­lung sei­nes zwei­ten „Tat­ort“ bei 3nach9 seine Talkshow‐Premiere in Deutsch­land feiert.

Gül­dane Altekrüger
Diese Frau hat aus Ver­se­hen meh­rere Best­sel­ler geschrie­ben! Die Ham­bur­ge­rin Gül­dane Alte­krü­ger wollte eigent­lich nur ein paar Schwan­ger­schafts­pfunde los­wer­den – dafür auf Brot und Kuchen zu ver­zich­ten war jedoch keine Option. Sie pro­biert Rezepte aus, ver­öf­fent­licht diese erst im Netz und schließ­lich im Eigen­ver­lag. Drei Jahre ist das nun her. All ihre Bücher: alle­samt Best­sel­ler. Alle gro­ßen Ver­lage: an ihr abge­blitzt. Gül­dane Alte­krü­ger macht ihr Ding! Ihr Leben ist eine unfass­bare Erfolgs­ge­schichte. Als Kind tür­ki­scher Gast­ar­bei­ter wächst sie zunächst auf St. Pauli auf, ehe sie vier Jahre ihrer Kind­heit ohne ihre Eltern in der Tür­kei ver­bringt. Über die das ste­tige Gefühl von Sehn­sucht nach einer Hei­mat und wie sie Gül­dane Alte­krü­ger es immer wie­der geschafft hat, ihre Ziele nicht aus den Augen zu ver­lie­ren, erzählt sie bei 3nach9.

Jonas Deich­mann
Sei­nen Beruf bei einer IT‐Firma gab Jonas Deich­mann auf – Extrem­sport­ler zu sein, erschien ihm die span­nen­dere Alter­na­tive. Mit dem Fahr­rad bezwang der 34‐Jährige die Pan­ame­ri­cana in Rekord­zeit und benö­tigte nur 72 Tage, um auf zwei Rädern vom Nord­kap bis nach Kap­stadt zu fah­ren. Das alles war für ihn nur eine Art Trai­nings­la­ger, denn aktu­ell befin­det sich der gebür­tige Stutt­gar­ter auf außer­ge­wöhn­li­cher Mis­sion: Er ist dabei, im Tri­ath­lon die Welt zu umrun­den. In 117 Tagen absol­vierte er 120 Mara­thons, durch­schwamm die Adria und fuhr mit dem Rad durch Europa und Asien bis nach Wla­di­wos­tok. In Mexiko trägt der Mann mit dem Rau­sche­bart und der roten Kappe mitt­ler­weile den Spitz­na­men „For­rest Gump ale­mán”. 3nach9 hofft sehr, dass er es noch recht­zei­tig ins 3nach9‐Studio nach Bre­men schafft, um von sei­nen Rei­se­aben­teu­ern zu berichten.

Erst­sen­dung auf NDR/Radio Bremen‐Fernsehen und hr‐Fernsehen

30 Nov 2021

Der Tatort im Dezember

Der Tatort im Dezember

Das Jahr 2021 endet noch ein­mal mit einem Knall! Am Sonn­tag, den 12. Dezem­ber läuft eine neue Folge des Bre­mer Tat­orts und darum geht es:

Im Hafen wird die Lei­che eines Man­nes gefun­den. Liv Moor­mann und Linda Selb fin­den her­aus: Der Tote war Arzt – und was für einer! Ein Gut­mensch, ein Sama­ri­ter, einer, der pro bono die Armen der Stadt behan­delte, ein Hel­fer mit gro­ßen Idea­len. Und nun liegt er hier, hin­ge­rich­tet, auf einem stau­bi­gen Hafen‐Kai – über­fah­ren und mit ein­ge­schla­ge­nem Schä­del. Wel­ches Geheim­nis ver­birgt sich hin­ter der bru­ta­len Tat? Wes­sen Wut und Hass hat sich hier entladen?

Zunächst wird kein Motiv erkenn­bar, die Spu­ren im Umfeld des Toten lau­fen ins Leere. Moor­mann und Selb ermit­teln akri­bisch wei­ter und fin­den eine Reihe von Ver­däch­ti­gen: die Arzt­hel­fe­rin Kirs­ten Beck, die Akti­vis­tin­nen Ann Gel­sen und Vicky Auf­ho­ven und Char­lotte Auf­ho­ven, die Che­fin eines einst noblen Fami­li­en­un­ter­neh­mens. Sie alle haben viel zu ver­ber­gen, denn sie haben viel zu verlieren.

Auch die Besat­zung eines neben dem Tat­ort ankern­den Frach­ters schweigt beharr­lich. Das ist der Ein­satz für den Dänen Mads Ander­sen, der ver­sucht auf dem Frach­ter anzu­heu­ern und so zu wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zu kom­men. Doch diese Mal kann er weder Kapi­tän noch Besat­zung von sich über­zeu­gen – die Situa­tion eska­liert und Mads Ander­sen gerät in ernst­hafte Gefahr. Außer­dem muss er sei­nen ganz eige­nen Kampf gegen Schat­ten aus der Ver­gan­gen­heit führen.

Die­ser “Tat­ort” ver­han­delt das Ver­hält­nis von Pflicht­be­wusst­sein und Lebens­glück, beschäf­tigt sich mit Schuld und Sühne und ist ein Plä­doyer für die innere Frei­heit eines jeden Einzelnen.

Der Fall ist nach der Aus­strah­lung sechs Monate lang in der ARD Media­thek verfügbar.

12 Nov 2021

Bremer Fernsehpreis 2021

Bremer Fernsehpreis 2021: hr, Radio Bremen, rbb und WDR ausgezeichnet

Die Gewin­ne­rin­nen und Gewin­ner des Bre­mer Fern­seh­prei­ses 2021 ste­hen fest: Heute Abend (12.11.21) erhiel­ten sechs Pro­duk­tio­nen und eine Mode­ra­to­rin die begehr­ten Aus­zeich­nun­gen des Regio­nal­wett­be­werbs der ARD.

„Guter Regio­nal­jour­na­lis­mus ist klar, kom­pe­tent und krea­tiv. Er beschreibt, was ist, macht große Ent­wick­lun­gen vor Ort sicht­bar, gibt rele­van­ten regio­na­len The­men eine Bühne, lädt zur Mei­nungs­bil­dung ein und ist damit das Basis­la­ger für Demo­kra­tie. In die­sem Sinne gra­tu­liere ich im Namen der ARD und von Radio Bre­men den Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­gern herz­lich“, so Dr. Yvette Ger­ner, Inten­dan­tin Radio Bremen.

Die unab­hän­gige Experten‐Jury des Bre­mer Fern­seh­prei­ses 2021 mit dem Vor­sit­zen­den Frank Plas­berg kürte bei der Preis­ver­lei­hung im Radio Bremen‐Studio das Beste im deutsch­spra­chi­gen Regionalfernsehen.

In der Kate­go­rie „Bes­ter Bei­trag vom Tag für den Tag“ hat gewonnen:
Ode an das Grau, Hes­sen­schau, 19.11.2020, hr, Frankfurt

Sie­ge­rin in der Kate­go­rie „Beste Mode­ra­tion“ ist:
Dési­rée Rösch, Lokal­zeit Essen, 25.3.2021, WDR, Essen

In der Kate­go­rie „Beste Live‐Reportage “ wurde aus­ge­zeich­net:
Live­schal­ten „Bom­ben­spren­gung“, Hes­sen­schau, 19.5.2021, hr, Frankfurt

Gewin­ner in der Kate­go­rie „Beste inves­ti­ga­tive Leis­tung“ ist:
Geheime Doku­mente der Bre­bau: Woh­nun­gen in Bre­men nur für Weiße?, buten un bin­nen, 20.5.2021, Radio Bremen

Den Preis in der Kate­go­rie „Bes­tes cross­me­dia­les Pro­jekt“ ver­gab die Jury an:
Mei­nungs­mel­der, buten un bin­nen, 14.5.2021, Radio Bremen

Für „Beste ‚leichte‘ Hand“ erhielt den Bre­mer Fernsehpreis
Bes­ser so: Leben für das Rind­vieh, Lokal­zeit aus Dort­mund, 15. 6.2021, WDR, Dortmund

Der „Son­der­preis der Jury“ ging an:
Sicher­heits­fir­men, Abend­schau, 30.6.2021, rbb, Berlin
(in der Kate­go­rie „Beste inves­ti­ga­tive Leis­tung“ nomi­niert).

Durch die Preis­ver­lei­hung führ­ten ARD‐Moderator und Jury­vor­sit­zen­der Frank Plas­berg, unter­stützt und beglei­tet von Dr. Yvette Ger­ner, Radio Bremen‐Intendantin, und Jan Wey­rauch, Radio Bremen‐Programmdirektor.

Musi­ka­li­scher Star des Abends war Thees Uhl­mann. Der Nord­deut­sche war nach einer Um‐ und Auf­bruch­phase mit sei­nem drit­ten Solo‐Album „Jun­kies & Sci­en­to­lo­gen“ beim Bre­mer Fern­seh­preis dabei.

Zuvor fand am Nach­mit­tag unter dem Titel „Unkon­ven­tio­nelle Pro­duk­ti­ons­me­tho­den – Pan­de­mie for­ciert Inno­va­tion“ das Werk­statt­ge­spräch in Zusam­men­ar­beit mit der ARD.ZDF medi­en­aka­de­mie statt.

Die Auf­zeich­nung der Gala und die Gewin­nerbei­träge sind zu sehen auf www.bremerfernsehpreis.de. Wie der Abend war, doku­men­tiert auch der Twitter‐Account twitter.com/Bremer_FS_Preis.

Der Bre­mer Fernsehpreis

Der Bre­mer Fern­seh­preis kürt das Beste im Regio­nal­fern­se­hen deutsch­spra­chi­ger Fernseh­programme und wird von Radio Bre­men im Auf­trag der ARD ver­lie­hen. Den Preis gibt es mit Unter­bre­chun­gen seit 1974. Zahl­rei­che pro­mi­nente Autoren und Autorin­nen erhiel­ten ihn bereits, unter ande­rem auch der heu­tige Jury‐Vorsitzende Frank Plasberg.

Wer die Preise erhält, ent­schei­det die Jury des Bre­mer Fern­seh­prei­ses mit

  • Frank Plas­berg (ARD‐Moderator und Jury‐Vorsitzender),
  • Clare Dev­lin (Crossmedia‐Journalistin beim WDR),
  • Gesa Eberl (Mode­ra­to­rin bei n‑tv und RTL),
  • Hans Hel­mich (Redak­teur bei der Deut­schen Welle und Medientrainer),
  • Andreas Jölli (Kor­re­spon­dent des Öster­rei­chi­schen Rund­funks in Ber­lin und Publizistik‐Dozent) und
  • Bir­gitta Weber (SWR‐Abteilungsleiterin Inland, Redak­ti­ons­lei­te­rin des ARD‐Politikmagazins „Report Mainz“, Dozen­tin für Mode­ra­ti­ons­se­mi­nare an der Hoch­schule für Medien in Stuttgart).

 

Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter www.bremerfernsehpreis.de

05 Nov 2021

3nach9 im November

Mul­ti­ta­lent Rein­hold Beck­mann: Sport­mo­de­ra­tor, Talkshow‐Gastgeber, Doku­men­tar­fil­mer, Pro­du­zent und Musi­ker – die Inter­es­sens­ge­biete des gebür­ti­gen Twistrin­ger sind viel­fäl­tig. Gerade hat der Jour­na­list der leben­den Legende Uwe See­ler ein fil­mi­sches Denk­mal gesetzt. Uwe See­ler, eine der ganz gro­ßen Per­sön­lich­kei­ten der Geschichte der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land fei­ert am 5. Novem­ber sei­nen 85. Geburts­tag und ist schon lange mit Rein­hold Beck­mann befreun­det. Wel­che Bedeu­tung „Uns Uwe” für unser Land hat, ob es sol­che Sport­ler­per­sön­lich­kei­ten heute über­haupt noch gibt und wel­chen Her­aus­for­de­run­gen sich Rein­hold Beck­mann in unmit­tel­ba­rer Zukunft stel­len wird, berich­tet er bei 3nach9.

Außer­dem begrü­ßen Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bei 3nach9 am Frei­tag, 5. Novem­ber 2021, im NDR/Radio Bremen‐Fernsehen:

Nata­lia Wörner
Zuletzt schal­te­ten mehr als fünf Mil­lio­nen Zuse­hende ein, um sie als Diplo­ma­tin in der gleich­na­mi­gen ARD‐Reihe zu sehen: Die Schau­spie­le­rin Nata­lia Wör­ner. Die gebür­tige Schwä­bin ist die Erfolgs­ga­ran­tin, wenn es um anspruchs­volle Fern­seh­filme geht. Ihr neu­es­tes Werk wid­met sie allen, die wäh­rend der Corona‐Pandemie in pfle­ge­ri­schen Beru­fen arbei­ten. Ihr Enga­ge­ment, auch für die Rechte von Frauen, ist der Sym­pa­thie­trä­ge­rin schon in ihrer Kind­heit mit­ge­ge­ben wor­den. Sie wuchs in einem Mehrgenerationen‐Haushalt unter star­ken Frauen auf. Wie fan­den die es, dass die Schul­bio­gra­fie von Nata­lia Wör­ner eher „ver­sprengt“ war – und was genau hat das zu bedeu­ten? Das fragt 3nach9.

Harald Wel­zer
„Man muss recht­zei­tig einen Nach­ruf auf sich selbst schrei­ben, damit man weiß, wie man gelebt haben will“, sagt einer der streit­bars­ten Intel­lek­tu­el­len Deutsch­lands: Harald Wel­zer. Der Sozio­loge und Sozi­al­psy­cho­loge macht sich mit viel Witz Gedan­ken über eine offe­nere Gesell­schaft. Sein Credo: Durch Weg­las­sen und Auf­hö­ren kön­nen wir unser Leben bes­ser machen. Ob dazu auch eine Vier‐Tage‐Woche gehört, wie kürz­lich in Island getes­tet, und was seine Ide­al­vor­stel­lung von Leben bedeu­tet, erklärt der Direk­tor der Futurzwei–Stiftung Zukunfts­fä­hig­keit und Pro­fes­sor für Trans­for­ma­ti­ons­de­sign an der Uni­ver­si­tät Flens­burg im Novem­ber bei 3nach9.

Fer­di­nand von Schirach
Seine Bücher: Best­sel­ler. Seine Spra­che: fes­selnd. Seine Gedan­ken: klug. Der frü­here Straf­ver­tei­di­ger und Autor Fer­di­nand von Schi­rach regt immer wie­der zum Nach­den­ken an. Für sein aktu­el­les Pro­jekt trans­por­tiert er die soge­nann­ten „Worm­ser Pro­zesse“ für eine TV‐Serie in die Gegen­wart. In den 1990er Jah­ren wur­den in Worms 25 Per­so­nen des mas­sen­haf­ten Kin­des­miss­brauchs im Rah­men eines Por­no­rings ange­klagt – und schließ­lich frei­ge­spro­chen. In dem ver­film­ten Jus­tiz­skan­dal, das Dreh­buch­au­tor von Schi­rach „Glau­ben“ nennt, wird in den Sozia­len Medien bereits die For­de­rung nach der Wie­der­ein­füh­rung der Todes­strafe für Kin­der­schän­der laut. Fer­di­nand von Schi­rach unter­sucht auf fes­selnde Weise, wie man einem mit Vor­ur­tei­len und Pau­scha­li­sie­run­gen ver­gif­te­ten Klima kri­ti­sche Ver­nunft ent­ge­gen­set­zen kann.

Alfons
Die Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung nennt ihn „der Deut­schen liebs­ter Fran­zose“: Emma­nuel Peter­falvi, bes­ser bekannt als TV‐Reporter Alfons. Mar­ken­zei­chen: oran­ge­far­bene Trai­nings­ja­cke und Puschel­mi­kro­fon. Der Kaba­ret­tist, gebo­ren in Paris, wurde unlängst mit dem deutsch‐französischen Freund­schafts­preis der saar­län­di­schen Lan­des­re­gie­rung aus­ge­zeich­net. Seine Beweg­gründe, warum er vor genau 30 Jah­ren nach Deutsch­land kam, wel­chen Rat­schlag ihm seine Leh­re­rin Madame Pey­rat mit­gab und wel­che Rolle der Con­cierge im Haus Nr. 13 in der Rue des Lyon­nais spielte, erzählt der Geschich­ten­er­zäh­ler und Puschel‐Philosoph bei 3nach9.

Edda Schön­herz
Edda Schön­herz war ein Star des DDR‐Fernsehens. Als Mode­ra­to­rin galt sie lange als Aus­hän­ge­schild des SED‐Regimes. Doch sie wurde inhaf­tiert, nach­dem sie sich nach einer Mög­lich­keit erkun­digte, mit ihren Kin­dern die DDR zu ver­las­sen. Es folg­ten drei Jahre Haft im berüch­tig­ten Frau­en­gefäng­nis Hohen­eck, in denen sie ihre Kin­der nicht sehen durfte und täg­li­cher Fol­ter und Demü­ti­gung aus­ge­setzt war. Zwei Jahre nach der Haft­ent­las­sung gelang der Fami­lie schließ­lich die Aus­reise in den Wes­ten – beim Baye­ri­schen Rund­funk arbei­tete Edda Schön­herz fortan als Mode­ra­to­rin. Mehr als 40 Jahre ist das nun her, ver­ges­sen wer­den darf es aller­dings nie! Edda Schön­herz ist eine Frau, die von Deutsch­land nach Deutsch­land wollte – dar­über berich­tet die Zeit­zeu­gin bei 3nach9.

26 Okt 2021

Drehstart für „Tatort: Das Ende der Zuversicht“ (AT)

Drehstart für „Tatort: Das Ende der Zuversicht“ (AT)

Am Diens­tag (26.10.) star­ten die Dreh­ar­bei­ten für den neuen „Tat­ort: Das Ende der Zuver­sicht“ (AT) von Radio Bre­men in Bremen.

Die Bre­mer Kom­mis­sa­rin­nen Liv Moor­mann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolf­ram) haben es auf den ers­ten Blick mit dem Selbst­mord einer psy­chisch Kran­ken zu tun. Nach einem Woh­nungs­brand wird die Lei­che einer Frau gefun­den – in einem ver­schlos­se­nen Schlaf­zim­mer im Hoch­zeits­kleid, auf der Wand die kryp­ti­sche Nach­richt, der Teu­fel spre­che durch die Wände und wolle jeman­den holen. Es stellt sich her­aus, dass die klei­nen Töch­ter der Frau nach der Schule ver­schwun­den und unauf­find­bar sind. Was ist den Mäd­chen wider­fah­ren? Hat sie „der Teu­fel“ geholt? Den Ermitt­le­rin­nen wird klar, dass der Tod der Frau nicht das ein­zige Unglück blei­ben wird, wenn sie nicht schnell reagie­ren. Es ist ein Lauf gegen die Zeit, denn Zeu­gen ster­ben, bevor die Kom­mis­sa­rin­nen ihre Fra­gen stel­len kön­nen. Liv Moor­mann muss sich ihren Dämo­nen stel­len, um gemein­sam mit Linda Selb her­aus­zu­fin­den, wer der Teu­fel ist. Nur so kön­nen sie die ver­schwun­de­nen Kin­der finden.

Das Buch hat Mar­tina Mouchot geschrie­ben. Regie führt Anne Zohra Ber­ra­ched. Der „Tat­ort: Das Ende der Zuver­sicht“ (AT) wird von der Bre­me­dia Pro­duk­tion im Auf­trag von Radio Bre­men für die ARD pro­du­ziert. Die Dreh­ar­bei­ten dau­ern vor­aus­sicht­lich bis zum 24. Novem­ber 2021 und fin­den u.a. .in der Bre­mer Innen­stadt, im Hafen und in Ober­neu­land statt. Zu sehen ist „Tat­ort: Das Ende der Zuver­sicht“ (AT) im Som­mer 2022 im Ersten.

„Tatort: Und immer gewinnt die Nacht“ am 12. Dezember im Ersten

Ein Wie­der­se­hen mit den Bre­mer Ermitt­lern Liv Moor­mann (Jasna Fritzi Bauer), Mads Ander­sen (Dar Salim) und Linda Selb (Luise Wolf­ram) gibt es schon am Sonn­tag, 12. Dezem­ber 2021, um 20:15 Uhr im Ers­ten. Im „Tat­ort: Und immer gewinnt die Nacht“ geht es um Arzt, der im Bre­mer Hafen über­fah­ren gefun­den wird. Zunächst wird kein Motiv erkenn­bar, die Spu­ren im Umfeld des Toten lau­fen ins Leere. Moor­mann, Selb und Ander­sen ermit­teln akri­bisch wei­ter und fin­den eine Reihe von Ver­däch­ti­gen: die Arzt­hel­fe­rin Kirs­ten Beck (Lisa Jopt), die Akti­vis­tin­nen Ann Gel­sen und Vicky Auf­ho­ven (Anna Bach­mann und Fran­ziska von Hars­dorf) und Char­lotte Auf­ho­ven (Karo­line Eich­horn), die Che­fin eines einst noblen Fami­li­en­un­ter­neh­mens. Sie alle haben viel zu ver­ber­gen, denn sie haben viel zu verlieren.

 

Bild: Radio Bre­men / Clau­dia Konerding

22 Sep 2021

Der Geist im Glas beim SCHLINGEL‐Festival

Mit außer­ge­wöhn­li­chen und brand­neuen Pro­duk­tio­nen, lockt das Inter­na­tio­nale Film­fes­ti­val für Kin­der und jun­ges Publi­kum SCHLiN­GEL, vom 9. bis zum 16. Okto­ber wie­der in die Chem­nit­zer Kinos.

Ins­ge­samt wer­den 193 Kurz‐ und Lang­filme aus fast 50 Län­dern in der Fes­ti­val­wo­che prä­sen­tiert. 77 lange und 116 kurze kon­kur­rie­ren in den Wett­be­werbs­ka­te­go­rien Kin­der­film, Junior­film, Jugend­film, Ani­ma­ti­ons­film, Blick­punkt Deutsch­land sowie Kurz­film um die begehr­ten Trophäen.

Am 13. Okto­ber, um 17:30 Uhr lässt sich im Rah­men die­ses Film­fes­ti­vals, unser Mär­chen Der Geist im Glas im Cine­Star Gale­rie Roter Turm, in der Kate­go­rie “Blick­punkt Deutsch­land bewun­dern. Wir drü­cken die Dau­men und wün­schen Toi, toi, toi…

15 Sep 2021

Gottesdienst aus Bremen

Die ARD über­trägt am Refor­ma­ti­ons­tag (31. Okto­ber) einen evan­ge­li­schen Fern­seh­got­tes­dienst aus Bremen.

Das Motto lau­tet „Sei wie Du bist! — Ich bin so frei!“. Dabei gehe es um die Frage, ob die Frei­heit des Glau­bens, die Mar­tin Luther vor gut 500 Jah­ren pro­kla­miert habe, in unse­rer Zeit noch wirke.

Wie leben Chris­tin­nen und Chris­ten ihren Glau­ben im All­tag? Kön­nen sie Schick­sals­schläge bes­ser bewäl­ti­gen, weil sie glau­ben? Hilft der christ­li­che Glaube und macht freier? Um diese Fra­gen soll es wäh­rend des Got­tes­diens­tes gehen, in dem Frauen und Män­ner aus Bre­mer Gemein­den zu Wort kom­men. Der Got­tes­dienst wird von 10 bis 11 Uhr aus der refor­mier­ten Kir­che in Bremen‐Aumund übertragen.

Am Refor­ma­ti­ons­tag erin­nern Pro­tes­tan­ten in aller Welt an die Anfänge der evan­ge­li­schen Kir­che vor rund 500 Jah­ren. Die vom dama­li­gen Augus­ti­ner­mönch Mar­tin Luther (1483–1546) um den 31. Okto­ber 1517 von Wit­ten­berg aus ver­brei­te­ten 95 The­sen gegen kirch­li­che Miss­stände wur­den zum Aus­gang einer christ­li­chen Erneue­rungs­be­we­gung. Die von Luther gefor­der­ten Refor­men führ­ten nicht nur zur Grün­dung der evan­ge­li­schen Kir­chen, auch die römisch‐katholische Kir­che hat sich seit­dem grund­le­gend reformiert.

Der Refor­ma­ti­ons­tag ist in den öst­li­chen Bun­des­län­dern — außer Ber­lin — gesetz­li­cher Fei­er­tag. 2018 haben Bre­men, Ham­burg, Nie­der­sach­sen und Schleswig‐Holstein den Refor­ma­ti­ons­tag zu einem neuen, zusätz­li­chen gesetz­li­chen Fei­er­tag erklärt. Damit ist in neun Bun­des­län­dern an die­sem Tag arbeits­frei. Zum 500. Jah­res­tag der Refor­ma­tion am 31. Okto­ber 2017 war der Tag ein­ma­lig bun­des­weit arbeitsfrei.

Pro­du­ziert wird die Live‐Übertragung von der Bre­me­dia Produktion.

07 Sep 2021

Rosch Haschana kurz erklärt!

Mit­ten im Herbst Neu­jahr fei­ern? Das geht: Feiertags‐Reporterin Eli­sa­beth besucht Elias in Olden­burg, um alles über das jüdi­sche Neu­jahrs­fest Rosch Hasch­ana zu erfah­ren. Er zeigt ihr ein jüdi­sches Gebets­haus und singt auf Hebrä­isch aus dem hei­li­gen Buch, der Tora, vor. Aber wel­che Rolle spie­len ein Wid­der­horn und ein Fisch­kopf am Neu­jahrs­fest? Und wieso taucht Elias plötz­lich unter Was­ser? Eli­sa­beth fin­det es in die­sem tol­len For­mat raus.

Unter https://www.kika.de/zeig-mir-feiertage/rosch-haschana-kurz-erklaert-102.html könnt Ihr Euch die Sen­dung in vol­ler Länge anse­hen. Viel Spaß! 🙂