Kategorie: Allgemein

11 Jan 2021

3nach9 am 15. Januar

Zur Radio Bremen‐Talkshow 3nach9 am 15. Januar 2021 im NDR/RB‐Fernsehen haben Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bereits fol­gende Gäste zugesagt:

Axel Schulz
Axel Schulz wollte Box‐Weltmeister wer­den. Mehr als 18 Mil­lio­nen Fern­seh­zu­schauer sahen ihm bei die­sem Ver­such zu. Der Box­kampf gegen Fran­cois Botha ging vor gut 25 Jah­ren in die Sport­ge­schichte ein. Schulz ver­lor. Spä­ter wurde Botha wegen uner­laub­ter Sub­stan­zen über­führt und der Kampf wurde annul­liert. Ob Axel Schulz aus Frank­furt (Oder) heute wie­der in den Ring stei­gen würde, wie kürz­lich Mike Tyson? Das berich­tet der zwei­fa­che Vater bei 3nach9.

Bjarne Mädel
„Mit Humor schafft man es, die Her­zen der Leute auf­zu­ma­chen”, sagt Schau­spie­ler Bjarne Mädel. In sei­ner Para­de­rolle als Schotty im „Tat­ort­rei­ni­ger” hat er das ohne Frage getan, bril­liert aber auch im erns­ten Fach und wird dafür mit Prei­sen deko­riert. Nun spielt der gebür­tige Ham­bur­ger einen Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar, der unter einer Angst­er­kran­kung lei­det und von der Groß­stadt aufs frie­si­sche Land zieht. Der Film ist eine Pre­miere für Bjarne Mädel, denn neben der Haupt­rolle führt er auch die Regie, was ihn mäch­tig unter Druck setzte.

Robert Habeck
Ob Robert Habeck die Frage nach der fina­len Kanz­ler­kan­di­da­tur sei­ner Par­tei beant­wor­ten wird, sei dahin gestellt, aber dem Par­tei­vor­sit­zen­den der Grü­nen steht nach einem tur­bu­len­ten ver­gan­ge­nen Jahr ein ebenso auf­re­gen­des poli­ti­sches bevor. Wel­che Wün­sche er an das Superwahl‐jahr 2021 hat und wie ange­mes­sen und auch selbst­kri­tisch der Poli­ti­ker zukünf­tig han­deln will, wird er bei 3nach9 verraten.

Sibel Kekilli
Inter­na­tio­na­les Ter­rain ist Sibel Kekilli schon seit lan­gem ver­traut, Talk­show­gast ist sie eher sel­ten. Die Schau­spie­le­rin, die 2004 ihren Durch­bruch in „Gegen die Wand” fei­erte und sie­ben Jahre an der Seite von Axel Mil­berg im Kie­ler Tat­ort ermit­telte, ist mit Prei­sen hoch deko­riert und spä­tes­tens seit ihrer Rolle der Shae in der ame­ri­ka­ni­schen Pro­duk­tion „Game of Thro­nes” auch Seri­en­fans welt­weit ein Begriff. Die Trä­ge­rin des Bun­des­ver­dienst­kreu­zes ist jetzt für ihren aktu­el­len Film nach Vil­nius gereist. Ob auch sie die Haupt­stadt von Litauen als eine der schöns­ten Städte der Welt bezeich­net, berich­tet die Ham­bur­ge­rin bei 3nach9.

Chris­tiana Karliczek
Ob sie sich als angst­frei bezeich­net, wird 3nach9 sie fra­gen. Denn die Autorin und Kame­ra­frau Chris­tina Kar­li­c­zek wagt sich in ihrem Beruf in Situa­tio­nen, die andere in Schnapp­at­mung ver­setzt. Die Auf­nah­men, der mit meh­re­ren inter­na­tio­na­len Prei­sen aus­ge­zeich­nete Deutsch‐Holländerin, sind in „Expe­di­tio­nen ins Tier­reich“ und in inter­na­tio­na­len Pro­duk­tio­nen für die BBC und Natio­nal Geo­gra­phic zu bestau­nen. Spe­zia­li­siert ist sie auf die Unter­was­ser­ka­mera. Mit die­ser hat sie sich jetzt bei Kalt­was­ser­haien umge­se­hen und 3nach9 ist sehr gespannt auf ihren Bericht.

Sven Voel­pel
Wie man bis ins hohe Alter jung bleibt, kann er erläu­tern: Prof. Sven Voel­pel. Er ist Deutsch­lands füh­ren­der Alters­for­scher und lehrt an der Jacobs Uni­ver­sity Bre­men. Wie viel Pro­zent Gene­tik für den Alte­rungs­pro­zess ver­ant­wort­lich sind, wel­che Rolle soziale Netz­werke für die Gesund­heit spie­len und wie jede und jeder selbst unter­stüt­zend han­deln kann, berich­tet Sven Voel­pel bei 3nach9.

Erst­sen­dung auf NDR/RB‐Fernsehen und hr‐Fernsehen

30 Dez 2020

buten un binnen ist Spitze

Fern­seh­re­gio­nal­ma­ga­zin von Radio Bre­men im bun­des­wei­ten Ver­gleich auf Platz eins.

 

Im Jahr 2020 haben 40,2 Pro­zent der Fern­seh­zu­schaue­rin­nen und ‑zuschauer im Land Bre­men um 19:30 Uhr „buten un bin­nen“ ein­ge­schal­tet. Damit hat das Fern­seh­re­gio­nal­ma­ga­zin von Radio Bre­men für Bre­men sei­nen durch­schnitt­li­chen Markt­an­teil gegen­über 2019 um 9,4 Pro­zent­punkte gestei­gert und erobert in der bun­des­wei­ten Hit­liste Platz eins.
Das gab die Arbeits­ge­mein­schaft Fern­seh­for­schung in Zusam­men­ar­beit mit der Gesell­schaft für Kon­sum­for­schung heute (28.12) bekannt.„40 zum 40.. Ein schö­ne­res Geschenk hätte uns das Publi­kum zum 40. Geburts­tag unse­res Maga­zins nicht machen kön­nen – vie­len Dank fürs das Ver­trauen“, freut sich Radio Bremen‐Programmdirektor Jan Wey­rauch: „Gerade im von Corona gepräg­ten Jahr 2020 haben die Men­schen aktu­elle und zuver­läs­sige Infor­ma­tio­nen aus ihrer Umge­bung gesucht und sie jeden Tag bei ‚buten un bin­nen‘ gefunden.
“Wäh­rend des Corona‐Lockdowns im Früh­jahr erreichte die TV‐Sendung sogar Werte jen­seits der 50 Pro­zent Markt­an­teile. Ein Teil des Erfol­ges liegt auch in der kon­se­quen­ten Stra­te­gie Radio Bre­mens, buten un bin­nen als regio­nale Infor­ma­ti­ons­marke für alle Medien – Fern­se­hen, Radio und das Netz – zu begrei­fen. Ins­be­son­dere die Zugriffe im Netz haben sich in 2020 eben­falls deut­lich erhöht. butenunbinnen.de wurde mit durch­schnitt­lich rund 131 Tau­send Visits pro Tag mehr als dop­pelt so häu­fig besucht wie im Vor­jahr ( 2019 ca. 49 Tau­send Visits pro Tag), auch die Com­mu­nity bei Face­book, Insta­gram und You­Tube wuchs deutlich.
Ent­spre­chend zufrie­den ist auch Dr. Frank Schulte, Lei­ter der Regio­nal­re­dak­tion buten un bin­nen: „Der Erfolg der Sen­dung ist auch ein Erfolg von butenunbinnen.de und aller Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, die für die regio­nale Infor­ma­tion im Radio zustän­dig sind. Es lohnt sich für alle, wenn wir unser Publi­kum auf allen Kanä­len unter der star­ken Marke buten un bin­nen best­mög­lich informieren.”„Mein Team hat der Krise getrotzt und unse­ren Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern in Bre­men und Bre­mer­ha­ven jeden Abend zuver­läs­sige, gut recher­chierte und anschau­lich auf­be­rei­tete Infor­ma­tio­nen gelie­fert. Die hohe Akzep­tanz und Auf­merk­sam­keit bringt auch eine große Ver­ant­wor­tung mit sich. Wir waren ein ver­läss­li­cher Beglei­ter durch eine unru­hige Zeit“, so Lars Rosen­tre­ter, Lei­ter buten un bin­nen Fernsehen.
Pro­du­ziert wird buten un bin­nen seit 2005 von der Bre­me­dia Pro­duk­tion GmbH.
22 Dez 2020

Weihnachten aus dem Dom

Weihnachtsgottesdienst aus dem Bremer Dom

Don­ners­tag, 24. Dezem­ber 2020 (Hei­lig­abend), 18:45–19:15 Uhr, im Radio Bre­men Fernsehen

Eine beson­dere Weih­nachts­in­itia­tive in Aus­nah­me­zei­ten: Weil in die­sem Jahr Got­tes­dienste wegen der Corona‐Pandemie nicht in der gewohn­ten Form gefei­ert wer­den kön­nen, haben die Bre­mi­sche Evan­ge­li­sche Kir­che, der Katho­li­sche Gemein­de­ver­band Bre­men und Radio Bre­men einen öku­me­ni­schen Got­tes­dienst als Son­der­er­eig­nis für das Fern­se­hen orga­ni­siert – Motto: “Besin­nung, Gemein­schaft und Zusam­men­halt in Zei­ten der Distanz” — pro­du­ziert von der Bremedia.

Der öku­me­ni­sche Got­tes­dienst wird am 12. Dezem­ber 2020 im Bre­mer St. Petri‐Dom auf­ge­zeich­net  Mit­wir­kende sind Dr. Bernd Kusch­ne­rus, Schrift­füh­rer der Bre­mi­schen Evan­ge­li­schen Kir­che, der katho­li­sche Bre­mer Propst Dr. Bern­hard Ste­cker und die evan­ge­li­sche Theo­lo­gie­stu­den­tin Helena Theis. Das Pre­digt­thema von Kusch­ne­rus lau­tet „2021 – Fürch­tet Euch nicht“. Ste­cker fragt: „Weih­nach­ten – wie­viel Nähe ist möglich?“

Für die musi­ka­li­sche Gestal­tung ver­ant­wort­lich ist Tobias Gra­ven­horst, Lan­des­kir­chen­mu­sik­di­rek­tor der Bre­mi­schen Evan­ge­li­schen Kir­che, der auch die Orgel spie­len wird. Solis­tin­nen sind Luisa Hölbe (Sopran), Paula Färber‐Rahnhöfer (Alt), Ange­lika Köhn (Flöte) und Aman­dine Car­buc­cia (Harfe). Die Schau­spie­le­rin Heidi Jür­gens wird die Weih­nachts­ge­schichte aus dem Lukas‐Evangelium in platt­deut­scher Spra­che vorlesen.

Der Weih­nachts­got­tes­dienst aus dem Bre­mer Dom ist ab 24. Dezem­ber um 19:15 Uhr auch in der ARD Media­thek abrufbar.

© Radio Bre­men / Mar­tin von Minden

21 Dez 2020

Der Jahresrückblick 2020

Mitt­woch, 30. Dezem­ber 2020, 19.30 Uhr | Radio Bre­men Fernsehen

 

2020 – ein Jahr, das Bre­men und die Welt auf den Kopf gestellt hat. Es hat Men­schen in Angst und Sorge ver­setzt, Beschäf­tigte ins Home Office ver­drängt und das öffent­li­che Leben ruhen las­sen. Corona: Im Januar noch ein Virus im fer­nen China, über­nimmt es in den fol­gen­den Mona­ten die Macht über unser aller Leben. Monate vol­ler Ent­beh­run­gen sind die Folge. buten un binnen‐Extra blickt zurück – wie haben die Bre­me­rin­nen und Bre­mer das Kri­sen­jahr gemeis­tert? Poli­tisch und privat.buten un binnen‐Moderatorin Kirs­ten Rade­ma­cher lädt zum gro­ßen Rück­blick ein mit

 

  • Kris­tina Vogt, Sena­to­rin für Wirt­schaft, Arbeit und Europa,
  • Marco Bode, Auf­sichts­rats­chef von Wer­der Bremen,
  • Ronny Möckel, Lei­ter des Gesund­heits­am­tes in Bre­mer­ha­ven und dort auch Lei­ter des Krisenstabes,
  • Oli­ver Mücke, Konzertveranstalter,
  • Flo Mega, Sänger

u.a.

Die Sen­dung kommt die­ses Jahr nicht aus der Stra­ßen­bahn, son­dern aus dem BSAG‐Straßenbahn‐Depot in Sebalds­brück und zeigt die Bil­der und Geschich­ten des Jah­res 2020, u.a. auch die Arktis‐Expedition der Polarstern.

 

17 Dez 2020

Der Bremedia Januar

Die Bremedia Produktionen im Januar

Das Jahr 2021 star­tet am Sonn­tag, den 17.01 mit einer geschichts­träch­ti­gen Doku­men­tion aus dem Hause Bre­me­dia um 22:30 auf ARTE. „Das Boot – Welt­erfolg aus der Tiefe“,  wird erzählt von Sven Fem­er­ling und Georg Grill.

Eine U‑Boot‐Besatzung wird zum legen­dä­ren Stab des erfolg­reichs­ten deut­schen Films aller Zei­ten. Doch er stand unter kei­nem guten Stern. Vom Streit über das Dreh­buch, zu Unfäl­len am Set, bis hin zum Vor­wurf der Kriegs­ver­herr­li­chung – immer wie­der steht das Pro­jekt vor dem Aus. Die Doku­men­ta­tion zeigt unver­öf­fent­lichte Inter­views mit Stars und Machern des Films und fragt: Wie konnte trotz aller Wid­rig­kei­ten so ein Mythos entstehen?

Ein Film über das Schick­sal einer deut­schen U‑Boot‐Besatzung im Jahr 1941 wird 36 Jahre nach Ende des zwei­ten Welt­kriegs 1981 zum Welt­erfolg. Mil­lio­nen von Kino­gän­gern auf der gan­zen Welt machen DAS BOOT zum inter­na­tio­nal erfolg­reichs­ten deut­schen Film aller Zeiten.
1983 erhält er die Nomi­nie­rung zum Oscar. 1985 erzielt die TV‐Fassung Ein­schalt­re­korde (bis zu 20 Mil­lio­nen Fern­seh­zu­schauer allein in Deutsch­land) und ver­an­kert den Film genera­ti­ons­über­grei­fend im öffent­li­chen Bewusst­sein sowohl in Deutsch­land, als auch in Frank­reich aber vor allem in Eng­land, wo die BBC Zuschau­er­re­korde ver­zeich­net. Vor dem Erfolg stan­den stra­pa­ziöse Dreharbeiten.

Grund­lage der Pro­duk­tion ist der Roman eines Zeit­zeu­gens. 1973 ver­öf­fent­licht der ehe­ma­lige Kriegs­be­richt­erstat­ter Lothar‐Günther Buch­heim sein Buch DAS BOOT, auf Grund­lage sei­ner Kriegs­er­fah­run­gen auf der 7. Feind­fahrt der U 96 im Jahre 1941. Sein reflek­tie­ren­des Buch ent­wi­ckelt sich zu einem inter­na­tio­na­len Best­sel­ler. 1976 sichern sich die Bava­ria Stu­dios, damals die größ­ten Film­stu­dios West­deutsch­lands, die Ver­fil­mungs­rechte. Ein Hol­ly­wood Block­bus­ter soll ent­ste­hen – als deutsch‐amerikanische Pro­duk­tion mit Star­be­set­zung. So wird mit Robert Red­ford und Paul New­man geplant. Ohne Dreh­buch wer­den direkt ein Außen‐ und Innen­boot in Ori­gi­nal­größe nach­ge­baut. Kos­ten­punkt drei Mil­lio­nen DM. Doch Buch­heim legt gegen zwei Dreh­bü­cher ein Veto ein, sie seien zu cli­chée­haft, maß­los über­trie­ben. Die Ame­ri­ka­ner stei­gen aus der geplan­ten Spielfilm‐Produktion „Das Boot“ aus. Die Kulis­sen ros­ten unge­nutzt auf dem Studio-Gelände vor sich hin.

Erst als ein neuer Stu­dio­chef kommt, wird die Idee wie­der­be­lebt. Der damals natio­nal gefei­erte aber inter­na­tio­nal unbe­kannte Wolf­gang Peter­sen soll das Ruder über­neh­men, er schreibt ein Dreh­buch und über­nimmt die Regie. Peter­sens Dreh­buch zeigt, was Krieg bedeu­tet und wie er die Men­schen ver­än­dert. Er will einen authen­ti­schen Kriegs­film aus deut­scher Pro­duk­tion gestal­ten. Es wird ein Mam­mut­pro­jekt geplant, nie wurde so viel Geld in Deutsch­land für einen Film in die Hand genom­men. Weg vom Autoren­kino hin zum gro­ßen inter­na­tio­nal wahr­ge­nom­me­nen handwerklich‐perfekten Block­bus­ter. Doch die Hand­lung ist gar nicht Block­bus­ter geeig­net: ein rei­ner Män­ner­film, weder Lie­bes­ge­schichte noch Hap­py­end, dafür umso mehr emotional‐nahbare Nazis. Der Anspruch an Rea­lis­mus und Authen­ti­zi­tät ist hoch: auch bei der Aus­wahl der Schau­spie­ler. Für die­sen damals teu­ers­ten deut­schen Film mit geschätz­ten Gesamt­kos­ten von 30 Mil­lio­nen DM soll auf junge und unbe­kannte Schau­spie­ler zurück­ge­grif­fen wer­den. Echte Typen mit regio­na­len Cha­rak­te­ris­ti­ken und Dia­lek­ten, spe­zi­el­len und beson­de­ren Phy­sio­gno­mien wer­den gesucht. Viele Schau­spie­ler aus dem Cast von „Das Boot“ erle­ben einen bedeu­ten­den Kar­rie­re­sprung und gehö­ren bald zu den prä­gends­ten Ver­tre­tern der deut­schen Film‐ und Fern­seh­land­schaft: Jan Fed­der, Mar­tin Sem­mel­rogge, Uwe Och­sen­knecht, Heinz Hoe­nig, Claude‐Oliver Rudolph, Ralf Rich­ter, Klaus Wennemann.

Ein Film der Super­la­tive in Deutsch­land. Für die deut­sche Presse ein gefun­de­nes Fres­sen. Schon die Dreh­ar­bei­ten wer­den von einem gro­ßen Medi­en­echo beglei­tet. Nicht zuletzt immer wie­der ange­feu­ert von der Kri­tik des Buch­au­tors Lothar‐Günther Buch­heim. Als dann bei Dreh­ar­bei­ten im fran­zö­si­schen La Rochelle das Kulissen‐U‐Boot aus­ein­an­der­bricht und sinkt, steht die Pro­duk­tion ein wei­te­res Mal vor dem Aus. Doch Peter­sen, die Bava­ria und der Cast behal­ten die Ner­ven und brin­gen nach einer wei­te­ren Pro­duk­ti­ons­pause die Dreh­ar­bei­ten zu Ende.

1981 fei­ert der Film Pre­miere. Die deut­sche Presse steht ihm kri­tisch gegen­über. Ent­we­der wird der Film als kriegs­ver­herr­li­chend ange­pran­gert oder aus der genau ande­ren Rich­tung als Schän­dung der ehren­haf­ten deut­schen Mari­ne­sol­da­ten hin­ge­stellt. So fun­giert diese Pro­duk­tion auch als Spie­gel­bild der deut­schen Gesell­schaft in den frü­hen 80er Jah­ren. Doch die inter­na­tio­nale Rezep­tion ist über­wäl­ti­gend: die Mach­art des Films gewür­digt — ein bestim­men­der Aspekt, der in den deut­schen Rezen­sio­nen auf­grund des ideo­lo­gi­schen Dis­kurs unter­ging. Sechs Oscar‐Nominierungen besie­geln den Welt­erfolg, dar­un­ter die Königsdisziplinen: beste Regie, bes­ter Schnitt, beste Kamera, bes­tes adap­tier­tes Dreh­buch. Etwas das nie wie­der eine deut­sche Pro­duk­tion schaffte. In Deutsch­land wird das Boot erst durch Fern­seh­aus­strah­lun­gen als Serie zum Mythos und ein „Director‘s Cut“ belebt das Boot in den 1990ern wie­der und macht es zur Legende.

Die Pro­duk­tion ist in jeder Hin­sicht ein zeit­lo­ser und extrem fes­seln­der moder­ner Klas­si­ker, der seit nun­mehr vier­zig Jah­ren Bestand hat: ein Mei­len­stein der Film­ge­schichte. Den bei­den Autoren Georg Grill und Sven Fem­er­ling gelingt eine beein­dru­ckende Archiv­col­lage. Sie speist sich aus mehr als acht­zig unver­öf­fent­lich­ten Inter­views, die sie in den letz­ten zehn Jah­ren mit allen Betei­lig­ten geführt haben. Für Fans wie Erst­se­her von DAS BOOT erschlie­ßen sich unbe­kannte Hin­ter­gründe, Anek­do­ten und Emo­tio­nen die­ses „Welt­erfolgs aus der Tiefe“.

© Arte G.E.I.E /Bremedia

23 Nov 2020

Wir sind die Bremedia #3

Ohne unsere Mit­ar­bei­ten­den vom Hör­funk — kein Hör­funk! In unse­rer Rubrik #WirSind­Die­Bre­me­dia stel­len wir Euch heute die Abtei­lung vor, die für den sau­be­ren Sound in all unse­ren Hör­funk­pro­duk­tio­nen ver­ant­wort­lich ist.

Alexa arbei­tet bereits seit vier Jah­ren als Medi­en­ge­stal­te­rin Bild und Ton — Schwer­punkt Ton bei der Bre­me­dia. Sie über­nimmt inner­halb der Hör­funk­ab­tei­lung unter ande­rem die tech­ni­sche Betreu­ung der Radio­wel­len von Radio Bre­men — sorgt dafür, dass die Sen­dun­gen tech­nisch lau­fen und sich gut anhören.

Lerne Alexa ken­nen und infor­miere Dich über Deine Kar­rie­re­chan­cen unter: www.bremedia-produktion.de/karriere

 

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16 Nov 2020

3nach9 am 18. Dezember

Zu 3nach9 am 18. Dezem­ber 2020 im NDR und Radio Bre­men Fern­se­hen haben Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bereits fol­gende Gäste zugesagt:

Nico Ros­berg

Noch vor ein paar Jah­ren bestand sein Leben aus Adre­na­lin, Ben­zin­duft und heu­len­den Moto­ren. Der ehe­ma­lige Formel‐1‐Weltmeister Nico Ros­berg hat jetzt eine andere Auf­gabe gefun­den: Der zwei­fa­che Fami­li­en­va­ter ist zum Inves­tor gewor­den, nicht nur in der Sen­dung “Die Höhle der Löwen”, son­dern vor allem auch in nach­hal­ti­gen Unter­neh­men. So ganz kann er vom Motor­sport jedoch nicht las­sen: Vor Kur­zem grün­dete er sei­nen eige­nen Renn­stall für die elek­tri­sche Offroad‐Rennserie.

Tobias Moretti

Viel­fach aus­ge­zeich­ne­ter Cha­rak­ter­dar­stel­ler, umju­belt auf Lein­wand und Bühne, diplo­mier­ter Öko‐Bauer: Das ist Tobias Moretti. In dem His­to­ri­en­film “Louis van Beet­ho­ven” gibt sich der öster­rei­chi­sche Schau­spiel­star in der Rolle des Beet­ho­ven am Ende sei­nes Lebens die Ehre. Was kaum jemand weiß: Bevor Moretti die Schau­spiel­schule besuchte, stu­dierte er Kom­po­si­tion in Wien. Bei “3nach9” berich­tet er über seine Liebe zur Musik, seine Kind­heit am Bren­ner und den Spa­gat zwi­schen sei­nem Leben als Künst­ler und Landwirt.

Felix Neu­re­u­ther

Bereits im Alter von drei Jah­ren siegte er bei sei­nem ers­ten Ren­nen bei den Kinder‐Skiclubmeisterschaften des SC Par­ten­kir­chen. Spä­ter gewann Felix Neu­re­u­ther ins­ge­samt fünf WM‐Medaillen. Nach sei­nem Kar­rie­re­ende als Pro­fi­sport­ler ana­ly­siert er jetzt beim Win­ter­sport für die ARD, wie ehe­ma­lige Kon­tra­hen­ten die steile Ski­piste bewäl­ti­gen. Abseits der Renn­stre­cke setzt sich der zwei­fa­che Vater dafür ein, dass Kin­der sich im All­tag viel mehr bewe­gen. Ob seine Kin­der auch schon erste sport­li­che Erfolge fei­ern kön­nen, berich­tet er bei “3nach9”.

Johan­nes Oerding

Um seine eigene Crew wei­ter­hin bezah­len zu kön­nen, gab Johan­nes Oer­ding in die­sem Som­mer 15 Open‐Air‐Konzerte im Ham­bur­ger Stadt­park. Denn der Musi­ker hat Sorge vor einem struk­tu­rel­len Zusam­men­bruch der Kul­tur­bran­che. Der beliebte Sän­ger hat im Nor­den schon lange sein Zuhause gefun­den, pflegt aber noch viele Ver­bin­dun­gen zu der klei­nen Stadt Gel­dern am Nie­der­rhein, wo er auf­ge­wach­sen ist. Warum er in die­sem Jahr sogar eine Gast­stätte in sei­nem Hei­mat­ort kaufte und wel­che Erin­ne­run­gen er mit sei­nem Auf­wach­sen ver­knüpft, berich­tet der Sän­ger bei “3nach9”.

Noni Höf­ner und Char­lotte Cordes

Eleo­nore Höf­ner, genannt Noni, und ihre Toch­ter Char­lotte Cor­des lei­ten gemein­sam das Deut­sche Insti­tut für pro­vo­ka­tive The­ra­pie in Mün­chen. Die Psy­cho­lo­gin und die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­le­rin berich­ten Erstaun­li­ches über ihre unge­wöhn­lich anmu­ten­den Paar­be­ra­tun­gen und The­ra­pien, in denen es nicht nur mit Humor, son­dern auch mit wasch­ech­ten Pro­vo­ka­tio­nen ordent­lich zur Sache geht. Schon so man­che Ehe konnte damit schnell und erfolg­reich geret­tet wer­den. Wie genau das funk­tio­niert, berich­ten beide bei “3nach9”.

Sebas­tian Pufpaff

Sein Ziel? Mei­nungs­bil­dung zu pro­vo­zie­ren, sodass sich sein Publi­kum mit einem Thema aus­ein­an­der­setzt. Das scheint dem Kaba­ret­tis­ten Sebas­tian Puf­paff ziem­lich gut zu gelin­gen. Kürz­lich wurde er mit dem Baye­ri­schen Fern­seh­preis aus­ge­zeich­net. Wel­che The­men aus sei­ner Sicht 2020 neben dem Coro­na­vi­rus noch beherr­schend waren, wel­chen Unter­schied es aus­macht, vor oder ohne Publi­kum auf­zu­tre­ten und wann er Politiker*innen auch mal in Schutz nimmt, berich­tet Sebas­tian Puf­paff bei “3nach9”.

Lena Palm

Schon als Kind wollte Lena Palm in Afrika leben. Nach dem Abitur ging sie nach Nami­bia und fand danach nie mehr rich­tig nach Deutsch­land zurück. Die heute 25‐Jährige grün­dete gemein­sam mit Freun­den und Fami­lie den Ver­ein Wad­a­dee Cares, der sich für bedürf­tige Kin­der in Nami­bia ein­setzt. Wel­che Ein­zel­schick­sale sich hin­ter ihrer Arbeit ver­ber­gen und wie sich ihr All­tag im Süden Afri­kas gestal­tet, erzählt Lena Palm bei “3nach9”.

Andreas Eng­lisch

Er ist bekannt für seine vie­len Anek­do­ten zu Begeg­nun­gen mit Papst Johan­nes Paul II., Papst Bene­dikt XVI. und Papst Fran­zis­kus: der Vatikan‐Experte Andreas Eng­lisch. Aktu­ell stimmt er aller­dings andere Töne an und berich­tet von Fein­den, die aktiv ver­su­chen, die Arbeit des Ober­haup­tes der Katho­li­schen Kir­che zu behin­dern. Woran sich die Wider­ständ­ler stö­ren, wel­che Hal­tung der Papst zu Prot­ze­rei und Kor­rup­tion hat und wie der Weih­nachts­got­tes­dienst auf dem Peters­platz in Rom in die­sem Jahr statt­fin­det, berich­tet der Jour­na­list Andreas Eng­lisch bei “3nach9”.

(Anmer­kung: Diese “3nach9”-Ausgabe wird bereits am Diens­tag, 15. Dezem­ber 2020, 23.30 Uhr, im Rah­men von “TALK am Diens­tag” in Das Erste ausgestrahlt)

09 Nov 2020

Wir sind die Bremedia #2

Eine Aus­bil­dung, die es in sich hat! In unse­rer Rubrik #WirSind­Die­Bre­me­dia stel­len wir Euch heute das Volon­ta­riat “Auf­nah­me­lei­tung” bei der Bre­me­dia vor.

Drei Mit­glieds­be­triebe der ARD müs­sen in jedem Volo durch­lau­fen wer­den. Nach dem @WDR und dem @NDR ver­bringt Volon­tär Mar­cel seine dritte Sta­tion nun bei uns in #Bre­men. Er hat Freude am Orga­ni­sie­ren von Fernseh‑, Hörfunk‐ und Online‐Produktionen und behält selbst in hek­ti­schen Situa­tio­nen den Über­blick. Die per­fek­ten Vor­aus­set­zun­gen für seine Kar­riere als Auf­nah­me­lei­ter bei der Bremedia.

Lerne Mar­cel ken­nen und infor­miere Dich über Deine Kar­rie­re­chan­cen unter: www.bremedia-produktion.de/karriere

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04 Nov 2020

Virtueller Fernsehpreis

Der Lock­down light ist da, der Bre­mer Fern­seh­preis 2020 wird trotz­dem ver­lie­hen – aller­dings anders als ursprüng­lich geplant. Radio Bre­men hat die dies­jäh­rige Preis­ver­lei­hung des Bre­mer Fern­seh­prei­ses kurz­fris­tig neu auf­ge­stellt. Die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger, die sich die­ses Jahr über die Aus­zeich­nung mit dem Preis der ARD für deutsch­spra­chige regio­nale Bericht­erstat­tung freuen dür­fen, stellt der bekannte TV‐Moderator und Jury­vor­sit­zende Frank Plas­berg am Frei­tag, 13. Novem­ber, ab 16 Uhr, auf der Web­seite des Bre­mer Fern­seh­prei­ses (www.bremer-fernsehpreis.de) vor.

„Die regio­nale Bericht­erstat­tung hat gerade aktu­ell in der Corona‐Pandemie eine her­aus­ra­gende Bedeu­tung. Da ist diese Aus­zeich­nung der ARD für die enga­gier­ten und uner­müd­li­chen Mache­rin­nen und Macher jetzt ein rich­ti­ges Zei­chen und ein Dan­ke­schön für die Arbeit in die­sem Jahr unter erheb­lich erschwer­ten Pandemie‐Bedingungen“

so Jan Wey­rauch, Pro­gramm­di­rek­tor von Radio Bre­men: „Auf­grund der bun­des­weit stei­gen­den Corona‐Neuinfektionen haben wir eine Ver­schie­bung des Bre­mer Fern­seh­prei­ses in das nächste Jahr oder die Absage erwo­gen, aber ver­wor­fen und uns für eine kon­takt­freie Preis­ver­gabe entschieden.“

Die Ver­lei­hung des Bre­mer Fern­seh­prei­ses wird kom­plett vir­tu­ell statt­fin­den: Die Jury tagt per Video­kon­fe­renz, Mode­ra­tio­nen wer­den dezen­tral erstellt und vie­les mehr. „Das braucht ein wenig mehr Zeit und wir schie­ben die Bekannt­gabe der Gewin­ne­rin­nen und Gewin­ner des­halb um eine Woche“, so Jan Weyrauch.

Gespannt sein dür­fen ins­ge­samt 20 Nomi­nierte von West­deut­scher Rund­funk (5), Hes­si­scher Rund­funk (4), Rund­funk Berlin‐Brandenburg (3), Nord­deut­scher Rund­funk und Süd­west­rund­funk (je 2) als auch Baye­ri­scher Rund­funk, Mit­tel­deut­scher Rund­funk, Radio Bre­men und RTL (je 1). Preise gibt es in den Kate­go­rien „Der ein­zelne Bei­trag vom Tag für den Tag“, „Die beste Sen­dung“: „Die beste Mode­ra­to­rin – Der beste Mode­ra­tor“: „Die beste Recher­che“, „Wor­auf wir beson­ders stolz sind“, „Die gelun­genste Zuschau­er­be­tei­li­gung“ und „Das beste regio­nale Digital‐Projekt“:

Wer die Preise erhält, ent­schei­det die Jury des Bre­mer Fern­seh­prei­ses mit

  • Frank Plas­berg (ARD‐Moderator und Jury‐Vorsitzender),
  • Clare Dev­lin (Crossmedia‐Journalistin beim WDR),
  • Gesa Eberl (Mode­ra­to­rin bei n‑tv und RTL),
  • Hans Hel­mich (Redak­teur beim Fern­seh­pro­gramm der Deut­schen Welle und Medientrainer),
  • Andreas Jölli (Kor­re­spon­dent des Öster­rei­chi­schen Rund­funks in Ber­lin und Publizistik‐Dozent) und
  • Bir­gitta Weber (SWR‐Abteilungsleiterin Inland, Redak­ti­ons­lei­te­rin des ARD‐Politikmagazins „Report Mainz“, Dozen­tin für Mode­ra­ti­ons­se­mi­nare an der Hoch­schule für Medien in Stuttgart).
02 Nov 2020

Bremer “Tatort” Drehstart!

Am Diens­tag, den 3.11. star­ten die Dreh­ar­bei­ten für den ers­ten TV‐Tatort der neuen Bre­mer Ermitt­ler Jasna Fritzi Bauer, Luise Wolf­ram und Dar Salim in Bremen.

Der „Tat­ort: Neu­ge­bo­ren“ (AT) wird von der Bre­me­dia Pro­duk­tion im Auf­trag der ARD Degeto und Radio Bre­men für die ARD pro­du­ziert. Zu sehen ist „Tat­ort: Neu­ge­bo­ren“ (AT) im Früh­jahr 2021 im Ersten.

Die Bre­mer Poli­zei ist in hoher Alarm­be­reit­schaft: Ein Baby wurde ent­führt, viele Beamte sind an der Suche betei­ligt. Zu allem Über­fluss wird vor einem ver­las­se­nen Indus­trie­bau ein Toter gefun­den – sicher Selbst­mord. Wer soll die­sen Fall bloß bear­bei­ten? Die läs­tige Lei­chen­sa­che bekom­men Liv Moor­mann (Jasna Fritzi Bauer) und Mads Ander­sen (Dar Salim). Sie ist ein abso­lu­ter „Frisch­ling“ am ers­ten Tag in der Mord­kom­mis­sion, er will eigent­lich nur noch nach Hause. Den bei­den wird die BKA‐Ermittlerin Linda Selb (Luise Wolf­ram) zur Seite gestellt. Gemein­sam ent­de­cken sie Mes­ser­sti­che am Kör­per des Toten … Bei den Ermitt­lun­gen kämpft sich das Trio durch einen Sumpf aus Dro­gen, Lügen, Eifer­sucht und geplatz­ten Träumen.

Auf­grund der Corona‐Pandemie gibt es lei­der kei­nen Set‐/Pressetermin.