3nach9 am 2. Februar


3nach9 am 2. Februar

Zur Radio Bremen‐Talkshow 3nach9 haben Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bereits fol­gende Gäste zugesagt:

Henry Maske
Im Alter von sechs Jah­ren absol­viert er sein ers­tes Box­trai­ning, viele Jahre spä­ter schreibt er als Olym­pia­sie­ger und Welt­meis­ter im Halb­schwer­ge­wicht Sport­ge­schichte: Henry Maske. Der gebür­tige Bran­den­bur­ger wird Idol einer gan­zen Gene­ra­tion und macht das Pro­fi­bo­xen salon­fä­hig. Es gibt wohl kaum jeman­den, der damals nicht gebannt vor dem Fern­seh­ge­rät saß, wenn er in den Ring stieg. Und kaum jeman­den, der bei den Melo­dien von „Con­quest of Para­dise“ und „Time to say good­bye“ nicht an den „Gentleman‐Boxer“ denkt. Der wegen sei­nes ele­gan­ten Box­stils so genannte ver­liert wäh­rend sei­ner Pro­fi­kar­riere nur einen ein­zi­gen Kampf. Die Revan­che gegen den Ame­ri­ka­ner Vir­gill Hill konnte er vor 17 Jah­ren letzt­lich doch für sich ent­schei­den und been­det dar­auf­hin seine aktive Sport­kar­riere. Wel­che Rolle Dis­zi­plin auch heute in sei­nem Leben spielt, berich­tet Henry Maske, kurz nach sei­nem 60. Geburts­tag, bei 3nach9.

Michaela May
Sie ist eine der erfolg­reichs­ten deut­schen Schau­spie­le­rin­nen: Michaela May. Ihre Kar­riere begann bereits als jun­ges Mäd­chen. Wäh­rend der Grund­schul­zeit wird sie in der Bal­lett­schule ent­deckt. Sie spielt in „Heidi“ und „Onkel Toms Hütte“ mit, spä­ter nimmt sie acht Jahre lang die Rolle der Kom­mis­sa­rin im „Poli­zei­ruf 110“ an der Seite von Edgar Selge ein. Viele Men­schen sehen in ihr die lachende, vor Lebens­freude sprü­hende Münch­ne­rin. Doch das Leben der heute 71‐Jährigen ver­lief nicht immer nur in gera­den Bah­nen: Zu ihrem 70. Geburts­tag lüf­tet sie erst­mals ein lang gehü­te­tes Fami­li­en­ge­heim­nis. Ihre drei Geschwis­ter nah­men sich in jun­gen Jah­ren das Leben. Wieso sie trotz­dem nie ihr Strah­len ver­lo­ren hat und warum man ihr die Figur des Max Mus­ter­mann zu ver­dan­ken hat, berich­tet Michaela May bei 3nach9.

Ildikó von Kürthy
Seit einem Vier­tel­jahr­hun­dert erzählt Ildikó von Kür­thy Geschich­ten und ver­öf­fent­licht diese zwi­schen zwei Buch­de­ckeln. Der Durch­bruch gelang der gebür­ti­gen Rhein­län­de­rin mit ihrem ers­ten Roman „Mond­schein­ta­rif“. Er lan­dete sofort auf der Best­sel­ler­liste. Ein Happy End im Roman – und auch im Leben der Jour­na­lis­tin, die in Ham­burg behei­ma­tet ist. Seit­dem schreibt sie erfolg­reich Kolum­nen, Romane und Sach­bü­cher. Für ihre Recher­che betritt Ildikó von Kür­thy manch­mal inter­es­sante Wege, ver­än­dert Gesicht und Haupt­haar, schweigt im Klos­ter und ver­sucht sich am her­ab­schau­en­den Hund in der Mor­gen­sonne. Das ist eine Yoga‐Pose, Hün­din Hilde kam so in ihr Leben. Seit gut drei Jah­ren tauscht sie sich in ihrem Pod­cast mit klu­gen Frauen über das Leben aus. 3nach9 ist gespannt auf das Gespräch mit einer Autorin, die nichts vom Stre­ben nach Glück hält, da „das Leben auch in Ord­nung ist, wenn es schlecht läuft“.

Luisa Deub­zer
Sechs Extrem‐Klettersportlerinnen haben ein gemein­sa­mes Ziel: zum ers­ten Mal eine gefähr­li­che Route in Grön­land zu bezwin­gen. In einem Tal nahe der Sied­lung Kulusuk steht dort die mehr­wö­chige Abschluss­expe­di­tion des Frau­en­ka­ders des Deut­schen Alpen­ver­eins an. Luisa Deub­zer ist Teil des Teams. Die 29‐jährige Berg‐ und Klet­ter­sport­le­rin bricht gemein­sam mit ihren Kol­le­gin­nen zu einer soge­nann­ten Erst­be­ge­hung auf: Sie klet­tern auf Fels­wän­den, die kei­ner zuvor je bezwun­gen hat. Hohe Risi­ko­freude, aber auch die Angst vor dem Absturz sind dabei ein stän­di­ger Beglei­ter. Wie hart Luisa Deub­zer für diese Expe­di­tion trai­nie­ren musste und wie ihr Team mit wie­der­keh­ren­den Rück­schlä­gen umge­gan­gen ist, wird sie bei ihrem Besuch bei 3nach9 berichten.

Dag­mar Hirche
Ob Bus­ti­cket, Park­aus­weis, Strom­rech­nung, Bank­ge­schäfte oder Buchun­gen von Arzt‐ oder Behör­den­ter­mi­nen: Vie­les geht nur noch online. Doch noch immer sind in Deutsch­land 3,4 Mil­lio­nen Men­schen off­line. Am größ­ten ist der Anteil der „Off­li­ner“ in der Alters­gruppe der 65‐ bis 74‐Jährigen: 17 Pro­zent von ihnen waren noch nie im Inter­net. Seit zehn Jah­ren ermu­tigt die Ham­bur­ge­rin Dag­mar Hir­che Men­schen 65 plus, digi­tale Schritte zu gehen. Für ihr Enga­ge­ment ist sie im Dezem­ber im Schloss Bel­le­vue per­sön­lich von Bun­des­prä­si­dent Frank‐Walter Stein­meier mit dem Ver­dienst­kreuz am Bande aus­ge­zeich­net wor­den. Ihr Ver­ein „Wege aus der Ein­sam­keit“, den sie vor 17 Jah­ren grün­dete, küm­mert sich auch darum, Lebens­um­stände älte­rer Men­schen in der Gesell­schaft zu ver­bes­sern und das Bild vom Alter posi­ti­ver zu gestalten.

Erst­sen­dung auf NDR/Radio Bremen‐Fernsehen und hr‐Fernsehen