Lasse – Mediengestalter im Team Online

Lasse – Mediengestalter im Team Online

Lasse ist 25 Jahre alt und ist seit Som­mer 2017 Medi­en­ge­stal­ter im Team Online bei der Bre­me­dia Produktion.

Lasse, der Medi­en­ge­stal­ter ist ja ein breit­ge­fä­cher­ter Beruf. Was treibst Du bei uns denn eigent­lich genau?

Meine Auf­ga­ben­spanne als Medi­en­ge­stal­ter ist super umfang­reich. Im Vor­der­grund steht natür­lich die Pro­duk­tion von Film‐ und Foto­auf­nah­men, aber gerade die Vor‐ und Nach­be­rei­tung nimmt in unse­rem Team eben­falls viel Raum ein. Bei eini­gen Pro­jek­ten müs­sen im Vor­feld Kon­zepte erstellt wer­den, bei ande­ren steht das Sich­ten und Schnei­den des pro­du­zier­ten Mate­ri­als im Fokus. Dar­über hin­aus kann ich bei grö­ße­ren Stu­dio­pro­duk­tio­nen mein know how in der Licht­set­zung ein­brin­gen. Abwechs­lungs­rei­cher geht’s also nicht.

Du hast deine Aus­bil­dung jedoch in Mün­chen absol­viert. Wie bist du danach auf die Bre­me­dia gestoßen?

Seit­dem ich sechs bin will ich zum Film – da gab‘s nichts ande­res für mich. Ich hab mich nach mei­nem Abitur also direkt bei einer gro­ßen Pro­duk­ti­ons­firma in Mün­chen bewor­ben, die sich auf fik­tio­nale Pro­duk­tio­nen spe­zia­li­siert hat. Das hat glück­li­cher­weise geklappt und wäh­rend mei­ner Aus­bil­dung dort, konnte ich von A bis Z auch wirk­lich alles ler­nen, was ich als Medi­en­ge­stal­ter so wis­sen muss. Als es am Ende der Aus­bil­dung um meine Zukunft ging, habe ich erfah­ren, dass die­ses große Unter­neh­men eine Toch­ter­firma in Bre­men hat. Zwar lag der Fokus dort nicht auf dem Fik­tio­na­len, nach drei Jah­ren fik­tio­na­ler Arbeit war ich aber auch offen für etwas Neues. Des Wei­te­ren komme ich gebür­tig aus Achim und da war meine Ent­schei­dung eigent­lich schon klar. Ein paar Monate spä­ter hatte ich hier mei­nen ers­ten Arbeitstag.

Bei einem so viel­sei­ti­gen Job, gibt es doch bestimmt auch sehr viele span­nende Momente, die du schon mit­er­le­ben duf­test. Was war der spannendste? 

Es gab tat­säch­lich einen Moment, auf den ich bis heute noch gerne zurück­bli­cke. Und zwar war ich mit Bre­men Next vor einem guten Jahr im Klie­manns­land dre­hen, wo wir einen Bei­trag über den Hof und über Fynn Klie­mann pro­du­ziert haben. Der Hof an sich war schon echt cool, aber nach dem Dreh hat uns Fynn noch auf ein paar Biere ein­ge­la­den, ohne Kamera – ganz pri­vat. Und das war schon ein ech­tes High­light, weil ich so posi­tiv über­rascht wor­den bin, wie authen­tisch und auf dem Boden geblie­ben die­ser Typ ein­fach ist – das war wirk­lich besonders!

Da wo wir schon mal bei High­lights sind: Was sind deine per­sön­li­chen Bene­fits bei der Bremedia?

Grö­ßer als die Bre­me­dia ist im Groß­raum Bre­men halt ein­fach nicht mög­lich. Ich bin einen Kat­zen­sprung von mei­ner Fami­lie ent­fernt und kann direkt an der Weser arbei­ten – bes­ser geht’s doch gar nicht!

Du wuss­test von Anfang an, dass du in den Medien arbei­ten möch­test – wo wärst du jetzt, wenn es mit ihnen nicht geklappt hätte?

Puh…! Also viel­leicht wäre es dann irgend­et­was Hand­werk­li­ches gewor­den. Ich bastle pri­vat sehr gerne, mit pro­gram­mie­ren und allem drum und dran. Das wäre viel­leicht noch­mal etwas gewe­sen. Irgend­was zwi­schen Hand­wer­ker und Inge­nieur. Aber meine Qua­li­tä­ten lie­gen dann doch defi­ni­tiv eher in der Medienbranche!