Kategorie: Allgemein

01 Sep 2021

3nach9 am 10. September

Zur September‐Ausgabe der Radio Bremen‐Talkshow 3nach9 haben Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bereits fol­gende Gäste zugesagt:

Bülent Cey­lan
Bülent Cey­lan zählt zu den ganz gro­ßen Komi­kern unse­res Lan­des. Seine Geschwis­ter rie­ten ihm jedoch zu Beginn sei­ner Kar­riere, sich einen ande­ren Namen zuzu­le­gen. Bei 3nach9 erin­nert sich der Künst­ler an seine Kind­heit in Mann­heim und daran, wel­che Rolle Hel­mut Kohl und Boris Becker darin spiel­ten. Warum dem 45‐Jährigen Viel­falt und Iden­ti­tät, Hei­mat und Fami­li­en­werte wich­tig sind und ob er sich beim Head­ban­ging tat­säch­lich ein­mal die Nase gebro­chen hat, ver­rät er am 10. Sep­tem­ber in Bremen.

Mari­anne Koch
Sie ist Ärz­tin aus Lei­den­schaft: Mari­anne Koch stu­dierte gerade Medi­zin, als sie 1950 für den Film ent­deckt wurde. In zahl­rei­chen Rol­len ver­zau­berte sie ihr Publi­kum und avan­cierte schnell zum gefei­er­ten Star. Doch der Ruf der Medi­zin war lau­ter: Vor genau 50 Jah­ren wid­mete sie sich wie­der ihrem Her­zens­be­ruf – und bis heute lässt die Inter­nis­tin das Thema Gesund­heit nicht los. Im August fei­ert die Autorin und 3nach9‐Moderatorin der ers­ten Stunde ihren 90. Geburts­tag! Wie schafft diese außer­ge­wöhn­li­che Frau es nur so fit zu blei­ben? Was ist ihr Geheim­nis? Viel­leicht haben die 3nach9‐Fans Glück und sie ver­rät es bei 3nach9.

Peter Tau­ber
Als Gene­ral­se­kre­tär unter Angela Mer­kel managte Peter Tau­ber meh­rere Jahre die CDU. Wenn im Sep­tem­ber ein neuer Bun­des­tag gewählt wird, steht sein Name jedoch nicht mehr auf den Wahl­zet­teln. Der pro­mo­vierte His­to­ri­ker stieg nach schwe­rer Krank­heit und Not­ope­ra­tion aus dem Poli­tik­be­trieb aus und wid­met sich fortan, acht­sam gegen­über sich selbst, neuen Her­aus­for­de­run­gen. Auf­rich­tig hin­ter­fragt er bei 3nach9 die Schat­ten­sei­ten der Poli­tik, die sei­ner Ansicht nach auch geprägt sind von Über­las­tung und Bedenkenträgertum.

Igor Levit
Früh übt sich, wer ein Meis­ter wer­den will: Star­pia­nist Igor Levit hat bereits im Alter von drei Jah­ren das Kla­vier als sein Instru­ment für sich ent­deckt. Mitt­ler­weile gibt er welt­weit in den bes­ten Musik­hal­len umju­belte Kon­zerte. Und nicht nur das: Der gefei­erte Inter­pret enga­giert sich gegen Anti­se­mi­tis­mus und Ras­sis­mus. „Ich kann nur machen, woran ich glaube”, sagt er und wurde im ver­gan­ge­nen Jahr für sein vir­tuo­ses Spiel und sein Enga­ge­ment mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz ausgezeichnet.

Tanja Schö­nen­born und Rafael Fuchsgruber
Jog­ging ist in aller Munde. Aber wie weit, wo, wann und warum joggt es sich am bes­ten? Tanja Schö­nen­born und Rafael Fuchs­gru­ber ent­wi­ckeln dazu immer wie­der ihre eige­nen, ganz spe­zi­el­len Ideen. Zum Bei­spiel haben sich die Extrem­läu­fer vor­ge­nom­men, die Wüste Namib, eine der hei­ßes­ten Wüs­ten der Welt, zu durch­que­ren – 1.000 Kilo­me­ter in rund zwei Wochen. Gesagt, getan. Wie die Aben­teu­rer den ein­zig­ar­ti­gen Wüs­ten­lauf zusam­men erlebt haben und warum sich das Paar über­haupt dazu ent­schie­den hat, erzäh­len sie bei 3nach9.

15 Aug 2021

From Fame to Shame

Zu Beginn der 90er ent­fes­selt das Pop­duo Milli Vanilli welt­weit Begeis­te­rungs­stürme. Auch wenn es ver­ges­sen und ver­drängt ist: Bis heute sind Milli Vanilli die ein­zige deut­sche Band, der es gelang, gleich drei Nummer‐eins‐Titel in den ame­ri­ka­ni­schen Billboard‐Charts zu erzie­len und vom Michael‐Jackson‐Manager Sandy Gal­lin unter Ver­trag genom­men zu wer­den. Mit ihrem andro­gy­nen Äuße­ren, ihrer ein­gän­gi­gen musi­ka­li­schen Mischung aus Pop, Soul und Hip‐Hop sind sie damals abso­lut neu­ar­tig — und brin­gen eine ganze Genera­tion an Mäd­chen zum kol­lek­ti­ven Schwärmen.

Krö­nung der Kar­riere von Milli Vanilli ist die Grammy‐Verleihung in Los Ange­les. Dass ein in tiefs­ter deut­scher Pro­vinz pro­du­zier­tes Musik­pro­jekt musi­ka­li­sche — und modi­sche — Trends in den USA setzt, ist etwas noch nie Dage­we­se­nes. Als jedoch einige Monate spä­ter bekannt wird, dass Rob Pila­tus und Fab Mor­van nicht selbst sin­gen, ver­wan­delt sich das Pop­mär­chen rasch in einen der größ­ten Skan­dale der Musik­ge­schichte. Und für die bei­den Band­mit­glie­der in einen Alptraum.

Die Doku­men­ta­tion erzählt die Geschichte von Milli Vanilli aus der Innen­sicht und lässt alle maß­geb­lich Betei­lig­ten zu Wort kom­men: Wie sich Robert Pila­tus und Fab­rice Mor­van im Mün­chen der 80er Jahre anfreun­den und als “Empire Bizarre” erste musi­ka­li­sche Schritte wagen, wie der Pro­du­zent Frank Farian (Boney M.) sie ent­deckt und gemein­sam mit ihnen das per­fekte, inter­na­tio­nal ver­markt­bare Pop‐Produkt schafft und wie die bei­den sich schließ­lich in einer Mischung aus Selbst­über­schät­zung und Rin­gen um die eigene Würde mit ihrem Schöp­fer über­wer­fen und es zum Kon­flikt von bei­nahe mytho­lo­gi­scher Trag­weite kommt: Denn Rob Pila­tus und Fab Mor­van rebel­lie­ren, weil sie mit ihrer zuge­dach­ten Rolle als Playback‐Darsteller nicht län­ger zufrie­den sind und selbst die Stim­men über­neh­men wollen.

Ohne Schuld­zu­wei­sun­gen vor­zu­neh­men, macht die Doku­men­ta­tion deut­lich und erleb­bar, wie Fab Mor­van und Rob Pila­tus sich immer wei­ter ver­stri­cken, nach und nach die Boden­haf­tung ver­lie­ren und sich schließ­lich am stets grö­ßer wer­den­den Ruhm die Flü­gel ver­bren­nen. Gerade Robert Pila­tus über­iden­ti­fi­ziert sich im Ange­sicht des phä­no­me­na­len Erfolgs mit der Rolle des Super­stars. So ver­kün­det er 1990: “Musi­cally, we are more talen­ted than any Bob Dylan, Paul McCart­ney or Mick Jag­ger. I’m the new modern rock & roll. I’m the new Elvis.” Nach Auf­flie­gen des Skan­dals feh­len dem extro­ver­tier­ten, cha­ris­ma­ti­schen Pila­tus im Gegen­satz zum beson­ne­ne­ren Mor­van die Reser­ven, sich zu fan­gen. Er wird zu einem Ver­lo­re­nen. Und zumin­dest im Tod ein rich­ti­ger Rock­star: zuge­dröhnt und ein­sam in einem Hotelzimmer.

“Milli Vanilli: From Fame to Shame” war­tet mit zahl­rei­chen unver­öf­fent­lich­ten Archiv­auf­nah­men auf. Auch konnte der Film exklu­siv das letzte Inter­view zutage för­dern, das Robert Pila­tus fünf Wochen vor sei­nem Tod gege­ben hat und in dem er erstaun­lich klar und selbst­kri­tisch seine Kar­riere und sein Leben reflek­tiert. Neben Frank Farian und Fab­rice Mor­van kom­men unter ande­rem Roberts Stief­schwes­ter Car­men Pila­tus, die “rich­tige” Stimme Brad How­ell, der Mün­che­ner Pro­du­zent Wer­ner Schü­ler, der Musiker‐Fotograf Man­fred Esser und Milli Segieth zu Wort, die als künst­le­ri­sche Mana­ge­rin Robert und Fab­rice wäh­rend ihrer gesam­ten Kar­riere beglei­tete und der schließ­lich 1998 der trau­rige Part zufiel, den toten Robert Pila­tus zu finden.

20 Jul 2021

Eid Mubarak!

Eid Muba­rak — Ein geseg­ne­tes Opferfest!

Aber was genau wird eigent­lich zum Opfer­fest gefei­ert? Und wie wird das Opfer­fest gefei­ert? Feiertags‐Reporterin Eli­sa­beth fin­det es für uns raus.

Schaut Euch hier das Web‐Format in vol­ler Länge an!

https://www.kika.de/zeig-mir-feiertage/opferfest-kurz-erklaert-102.html

19 Jul 2021

Ausschreibung “BFP” startet

Ein­mal im Jahr zeich­net die ARD die bes­ten regio­na­len Fernseh‐Ideen aus. Auch pri­vate und aus­län­di­sche Sen­der dür­fen teil­neh­men. Der Fern­seh­preis — von der Bre­me­dia pro­du­ziert ‑steht dabei für inno­va­ti­ves und hoch­wer­ti­ges Regio­nal­fern­se­hen. Die Aus­schrei­bung für den Bre­mer Fern­seh­preis 2021 star­tet am 19. Juli und geht bis zum 25. August 2021. Die Preis­ver­lei­hung mit Frank Plas­berg fin­det am 12. Novem­ber 2021 in Bre­men statt.

Krea­tiv und auf den Punkt: Dass die ARD ein ver­läss­li­cher Infor­ma­ti­ons­part­ner ist, das haben die Lan­des­rund­funk­an­stal­ten auch in der Pan­de­mie bewie­sen. Corona war dabei mit Sicher­heit ein pro­mi­nen­tes, doch kei­nes­wegs das ein­zige Thema.

Kate­go­rien für den Bre­mer Fern­seh­preis 2021

Gesucht wer­den Bei­träge in den Kategorien:

  • Bes­ter Bei­trag vom Tag für den Tag
  • Beste Mode­ra­tion
  • Beste Live‐Reportage
  • Beste inves­ti­ga­tive Leistung
  • Bes­tes cross­me­dia­les Projekt
  • Beste “leichte Hand”

 

Ein­rei­chungs­schluss ist der 25. August 2021

Deutsch­spra­chige Sen­der kön­nen ihre her­aus­ra­gen­den Pro­duk­tio­nen – Bei­träge, Maga­zine, Mode­ra­tio­nen, Aktio­nen – aus dem Zeit­raum vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 beim Regio­nal­wett­be­werb der ARD ein­rei­chen. Wei­tere Ein­rei­chungs­be­din­gun­gen fin­den Sie hier:

Nominierungs‐Kommission

Über die Nomi­nie­rung ent­schei­det eine Fach‐Kommission aus:

  • Maxi Droste (ARD‐Mediathek)
  • Verena Egbring­hoff (WDR)
  • Jess Han­sen (Joker Pictures)
  • Michael Heus­sen (WDR / Das Erste)
  • Chris­tian Möß­ner (BR)
  • Gabriele von Moltke (rbb)
  • Lothar Schmitz (SWR)
  • Ute Well­stein (hr)

 

Preis­ver­lei­hung mit Frank Plas­berg am 12. Novem­ber in Bremen

Geplant ist, die Gewin­ne­rin­nen und Gewin­ner des Bre­mer Fern­seh­prei­ses 2021 am Frei­tag, 12. Novem­ber 2021, in Nr. 25_2021_Webentwickler — Frontend_ohne Frist_neu zu küren. Mode­riert wird die Gala von Mode­ra­tor Frank Plas­berg, der auch die Jury leitet.
Am Nach­mit­tag vor der Gala fin­det das tra­di­tio­nelle Werk­statt­ge­spräch statt – dies­mal mit dem Schwer­punkt “Unkon­ven­tio­nelle Pro­duk­ti­ons­me­tho­den – Pan­de­mie for­ciert Innovation”.

Der Bre­mer Fernsehpreis

Der Bre­mer Fern­seh­preis kürt das Beste im Regio­nal­fern­se­hen deutsch­spra­chi­ger Fern­seh­pro­gramme und wird von Radio Bre­men im Auf­trag der ARD ver­lie­hen. Den Preis gibt es mit Unter­bre­chun­gen seit 1974. Zahl­rei­che pro­mi­nente Autoren erhiel­ten ihn bereits, unter ande­rem auch der heu­tige Jury‐Vorsitzende Frank Plasberg.

14 Jul 2021

3nach9 am 16. Juli

Pre­miere bei 3nach9: Helge Schnei­der erst­mals mit Sohn in Talk­show. In der Radio Bremen‐Talkshow geben Vater und Sohn gleich zwei musi­ka­li­sche Kost­pro­ben. Außer­dem spricht Helge Schnei­der über Char­lies künst­le­ri­sches Talent, die Sinn­haf­tig­keit von Musik­un­ter­richt und dar­über, wel­chem Star er selbst einst nach­ei­ferte – zu sehen am Frei­tag, dem 16. Juli, ab 22:00 Uhr im NDR/RB‐Fernsehen.

Haupt­be­ruf Schü­ler, Neben­job Schlag­zeu­ger: Helge Schnei­ders jüngs­ter Sohn Char­lie hat seine Pas­sion gefun­den – und das im Alter von gerade ein­mal elf Jah­ren. In der Radio Bremen‐Talkshow 3nach9 am kom­men­den Frei­tag ver­rät sein berühm­ter Vater bei ihrem aller­ers­ten gemein­sa­men Talkshow‐Auftritt, dass er in sei­nem Sohn einen her­vor­ra­gen­den Drum­mer gefun­den habe. Die Idee dazu sei spon­tan ent­stan­den, als Char­lie ihn auf sei­ner Tour­nee mit der Schlagzeug‐Legende Pete York und dem Gitar­ris­ten Hen­rik Freisch­la­der beglei­tete. Anfangs sei sein Sohn immer nur kurz zum Ein­satz gekom­men. „Dann musste Pete nach Mün­chen und ich habe Char­lie gefragt: ‚Kannst Du auch ein gan­zes Kon­zert spie­len?‘“, so Helge Schnei­der im Gespräch mit Gast­ge­be­rin Judith Rakers. Der habe keine Sekunde gezö­gert und „Na klar!“ geant­wor­tet. „Seit­dem ist er unser fes­ter Schlagzeuger.“

Char­lies Talent habe er bereits früh erkannt, erklärt der sechs­fa­che Vater. „Ein hal­bes Jahr war er alt – dann haben wir zusam­men schon ein biss­chen Musik gemacht. Ich habe Kla­vier gespielt und hatte ein klei­nes Schlag­zeug. Da konnte er noch nicht lau­fen, aber er hat sich an der Trom­mel fest­ge­hal­ten und mit dem Stock immer so gehauen. Und dann ging es ein­fach immer wei­ter – ohne Plan.“ Kon­kret bedeu­tet das: Statt Musik­un­ter­richt im klas­si­schen Sinne gibt’s für Char­lie „Tipps von Papa“, der gerne impro­vi­siert. Der 65‐Jährige hat dafür einen guten Grund: „Man muss nicht unbe­dingt Musik­leh­rer haben. Wich­tig ist, dass das von Innen kommt, dass man den Spaß am Spiel nicht ver­liert.“ Bei Helge Schnei­der selbst sei das einst beim Cello‐Unterricht der Fall gewe­sen: „Mein Cello‐Lehrer war begeis­tert. Aber ich wollte Jimi Hen­drix werden.“

Diese Aus­gabe von 3nach9 wird am Frei­tag, dem 16. Juli, ab 22:00 Uhr im NDR/RB Fern­se­hen aus­ge­strahlt. Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo begrü­ßen darin fol­gende wei­tere Gäste:

Jörg Bong
In sei­nem Haupt­be­ruf war er zuletzt ver­le­ge­ri­scher Geschäfts­füh­rer eines renom­mier­ten Ver­la­ges, par­al­lel dazu frönte er bereits lange Zeit still und heim­lich sei­ner wei­te­ren Lei­den­schaft nach – dem Ver­fas­sen von Kri­mi­nal­ro­ma­nen. Jörg Bong, bes­ser bekannt unter sei­nem Pseud­onym Jean‐Luc Ban­nalec, ist ver­liebt in die Bre­ta­gne und lässt seine Haupt­fi­gur Kom­mis­sar Dupin dort regel­mä­ßig ermit­teln. Ob dem Schrift­stel­ler das Stu­dium der Psy­cho­ana­lyse dabei behilf­lich ist und warum er in stän­di­ger Angst lebt, beson­ders Schö­nes zu ver­ges­sen, berich­tet Jörg Bong bei 3nach9.

Vera Cor­des
Für viele Fern­seh­zu­schau­ende gilt: Diens­tag ist „Visite“-Tag! Das Gesund­heits­ma­ga­zin ging vor 50 Jah­ren erst­mals im Deut­schen Fern­seh­funk, spä­ter Fern­se­hen der DDR, an den Start. Seit 1992 wird „Visite“ vom NDR pro­du­ziert. Bereits mehr als 20 Jahre führt Vera Cor­des durch die Sen­dung und erhielt für ihre Arbeit als Medi­zin­jour­na­lis­tin zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen. Wel­che Ver­bin­dung sie zu Harald Schmidt und Mar­kus Lanz pflegt und wel­che per­sön­li­chen Gesund­heits­tipps sie in ihrem aktu­el­len ers­ten Buch ver­eint, erzählt Vera Cor­des bei 3nach9.

Mickie Krause
Er ist einer der erfolg­reichs­ten Par­ty­sän­ger des Lan­des, seine Lie­der hei­ßen „Zehn nackte Fris­ö­sen“, „Fin­ger im Po Mexiko” und „Schatzi, schenk mir ein Foto” – Mickie Krause. In den Som­mer­mo­na­ten bringt er nor­ma­ler­weise das Par­ty­volk auf Mal­lorca zum Tan­zen. Da das in der ver­gan­ge­nen Zeit nicht mög­lich war, hat der West­fale kur­zer­hand sel­ber die Tanz­schuhe ange­zo­gen und bei „Let’s Dance“ seine Hüf­ten geschwun­gen. Wie boden­stän­dig sein Pri­vat­le­ben abseits der Fern­seh­ka­me­ras ist, wie sehr dem Vierfach‐Vater die Schul­bil­dung afri­ka­ni­scher Kin­der am Her­zen liegt und wie er als Jugend­li­cher zum “Bravo‐Boy” wurde, erzählt der West­fale im Juli bei 3nach9.

Eliana Burki
Das Alp­horn gilt in der Schweiz, neben Käse und Scho­ko­lade, als das Natio­nal­sym­bol. Tra­di­tio­nell gespielt oder modern inter­pre­tiert wird es von der Alp­horn­vir­tuo­sin Eliana Burki. Die Schwei­ze­rin mag damit Tra­di­tio­na­lis­ten ver­stö­ren, beschert dem lan­gen Instru­ment aber auch einen Boom. Sie ent­wi­ckelte den Begriff „Funky Swiss Alp­horn“ für die Ver­wen­dung des Alp­horns in Funk‑, Pop‐ und Jazz‐Songs. Aber wie reist man mit einem fast vier Meter lan­gem Instru­ment? Dar­auf und ob Kühe musi­ka­lisch sind, wird sie bei 3nach9 Ant­wor­ten finden.

Dr. Tho­mas Kinne und Sebas­tian Klussmann
Der eine nennt sich „Der Quiz­dok­tor“, ist seit knapp 30 Jah­ren im Geschäft. Der andere hört auf den Kampf­na­men „Der Bes­ser­wis­ser“ und ist Grün­der des Deut­schen Quiz‐Vereins. Beide sind wahre Wissens‐Genies: Dr. Tho­mas Kinne und Sebas­tian Kluss­mann haben ihre Lei­den­schaft fürs Ler­nen und Recher­chie­ren zum Beruf gemacht. Schein­bar mühe­los rufen sie ihr Wis­sen in der Erfolgs‐Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ ab. Wie sie es schaf­fen, die Freude am lebens­lan­gen Ler­nen auf­recht zu erhal­ten, erzäh­len die bei­den „Erfolgs‐Jäger“ bei 3nach9.

12 Jul 2021

Neue Folgen aus dem Tech Room!

Der Juli star­tet mit zwei brand­neuen Fol­gen unse­res Web‐Formats “Tech Room”.

Im Tech Room erfah­ren Fil­me­ma­cher alles, was man über die viel­sei­ti­gen Mul­ti­co­p­ter wis­sen muss! Von der neuen EU Droh­nen­ver­ord­nung über Unboxing‐Videos bis hin zu span­nen­den Reviews: Techroom ver­bin­det tech­no­lo­gi­sche Kom­pe­tenz mit fach­li­chem Know‐how.

Schaut Euch hier die neuen Fol­gen an!

TECH ROOM: DJI Mavic Air 2 S — Was kann Sie?

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TECH ROOM: DJI Mavic 2 Enterprise Advanced — Unboxing

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05 Jul 2021

Vom Nazi zum Fußballidol

Wie konnte aus einem deut­schen Wehr­machts­sol­da­ten in der Nach­kriegs­zeit ein gefei­er­ter Fuß­ball­held der Bri­ten wer­den? Die Radio‐Bremen‐Dokumentation “Vom Nazi zum eng­li­schen Fuß­ball­idol – Die Tor­wart­le­gende Bert Traut­mann” zeigt die bewe­gende Lebens­ge­schichte des Fuß­ball­stars der 1950er‐Jahre in einem zer­ris­se­nen Europa und wie ein Feind zum Freund wurde.

Bis heute einer der bekanntesten Fußballer Englands

Mit sei­nem legen­dä­ren Ein­satz 1956 im eng­li­schen Pokal­fi­nale, das er trotz Genick­bruchs zu Ende spielt, setzte sich Bert Traut­mann ein Denk­mal in der Geschichte des Sports. Noch im sel­ben Jahr wird er zu Eng­lands Fuß­bal­ler des Jah­res gewählt und bei sei­nem Ver­ein Man­ches­ter City sogar zum bes­ten Spie­ler aller Zei­ten. Bern­hard “Bert” Traut­mann ist bis heute einer der belieb­tes­ten und bekann­tes­ten Fuß­ball­spie­ler Englands.

Nach dem Krieg als “überzeugter Nazi” eingestuft

Bern­hard Traut­mann wird 1923 in Bre­men gebo­ren. Er ent­deckt früh seine Lei­den­schaft für den Sport, beson­ders für den Fuß­ball. Bei Tura Bre­men spielt er in den Jugend­mann­schaf­ten – nach der Macht­er­grei­fung der Nazis dann auch mit dem Haken­kreuz auf der Brust. “Nach sei­nem frü­hen Ein­tritt in die Hit­ler­ju­gend mel­dete sich der 17‐jährige Bert sogar frei­wil­lig zum Kriegs­ein­satz und wollte sein Leben für den Füh­rer geben”, erzählt seine Bio­gra­fin Cat­rine Clay. Traut­mann erlebt die Schre­cken und das ganze Elend des Krie­ges haut­nah, stellt das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Regime aber nicht in Frage. Nach dem Krieg lan­det er, wie rund elf Mil­lio­nen deut­sche Sol­da­ten, in Kriegs­ge­fan­gen­schaft. Traut­mann kommt nach Eng­land. Dort wird er als “über­zeug­ter Nazi” eingestuft.

Erst 1948 wer­den die Gefan­ge­nen ent­las­sen. Traut­mann aber bleibt als einer von Weni­gen in Eng­land. Warum genau, das kön­nen selbst Ange­hö­rige nicht beant­wor­ten. Sein jüngs­ter Sohn, Mark Traut­mann, rät­selt heute noch, was genau in sei­nem Vater in jener Zeit vor­ging: “Er hat wenig vom Krieg und der Gefan­gen­schaft erzählt. Aber er hat stets betont, dass er in Eng­land echte Frei­heit ken­nen­ge­lernt hat.”

Wie ging Trautmann mit Fragen von Schuld und Sühne um?

Über den Sport bekommt der Deut­sche Kon­takt zur ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung, spielt als Tor­wart in einer Mann­schaft von Kriegs­ge­fan­ge­nen und lan­det so beim Ama­teur­ver­ein St. Helen’s Town. Als Tor­hü­ter spielt er so gut, dass der Pro­fi­club Man­ches­ter City auf ihn auf­merk­sam wird und Traut­mann 1949 ver­pflich­tet. Ein Deut­scher für “Man City” – das geht vie­len Eng­län­dern zu weit. 25.000 Men­schen demons­trie­ren gegen “den Nazi im Tor”. Erst ein offe­ner Brief des jüdi­schen Rab­bis Alex­an­der Alt­mann beru­higt die Gemü­ter. “Die­ser Brief hat viel bewirkt”, sagt Les­lie Wert­hei­mer, Mit­glied der jüdi­schen Gemeinde in Man­ches­ter und ergänzt: “Die Juden hier haben ihn zwar als ehe­ma­li­gen Sol­da­ten betrach­tet, aber nicht als Nazi. Er war ein tol­ler Spie­ler und ein beschei­de­ner, freund­li­cher Mann.” Traut­mann nutzt seine Chance, spielt sich in die Her­zen der Fans und erobert das König­reich im Flug.

Nach dem Kino­film “Traut­mann” begibt sich die Radio‐Bremen‐Dokumentation auf Spu­ren­su­che. Wie ging der Fuß­bal­ler mit Fra­gen von Schuld und Sühne um? Men­schen, die ihm nahe­stan­den, erzäh­len, wie Traut­mann und die Eng­län­der sich ein­an­der näher­ten und wie ein Mann im Land eines ehe­ma­li­gen Kriegs­geg­ners eine zweite Chance bekam.

Ein Film von Jan‐Dirk Bruns und János Kereszti

Diese Sen­dung ist online first ab Beginn des Sen­de­tags in der ARD Media­thek verfügbar.

02 Jun 2021

Drehstart fürs Märchen

Fort­set­zung der ARD‐Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“ nach Moti­ven der Brü­der Grimm an Weih­nach­ten im Ersten.

Seit Diens­tag, 1. Juni 2021, setzt Radio Bre­men in Koope­ra­tion mit Hes­si­schem Rund­funk (hr) und Mit­tel­deut­schem Rund­funk (MDR) die Vor­lage der berühm­ten Brü­der Grimm für Das Erste in Szene. Das Mär­chen „Der Geist im Glas“ han­delt von einem wider­spens­ti­gen Geist, der von muti­gen jun­gen Men­schen wie­der ein­ge­fan­gen wer­den muss, damit sie ihre Träume ver­wirk­li­chen können.

Aus­ge­strahlt wird das Mär­chen im Weih­nachts­pro­gramm 2021 im Ersten.

Als der ange­hen­den Ärz­tin Sophia (Sofie Eifer­tin­ger) das Glas mit dem Geist Mer­cu­rius (Hol­ger Daem­gen) her­un­ter­fällt, ist die Dorf­ge­mein­schaft ent­setzt. Alle im Dorf haben Angst, dass es so wird wie vor zwan­zig Jah­ren: Da gehorchte Mer­cu­rius dem gars­ti­gen Guts­herrn Veith (Mat­thias Redlham­mer). Und der herrschte uner­bitt­lich über das Dorf. Damals hat­ten der Dorf­arzt Dr. Malick Roth (Ercan Durmaz) und seine Schwes­ter, die Kräu­ter­frau Eda (Neshe Demir), den Geist gebannt und in ein magi­sches Glas gesperrt. Doch der Kampf gegen den Geist hat die Geschwis­ter ent­zweit und sie trauen sich nicht zu, Mer­cu­rius erneut zu fan­gen. Im Dorf sind die Zim­mer­män­ner Willi (Bür­ger Lars Diet­rich) und Her­bert (Oli­ver Pets­zo­kat) zu ein­ge­schüch­tert, um sich dem Geist ent­ge­gen­zu­stel­len. Sophia tritt mutig her­vor, denn es steht eini­ges auf dem Spiel: Sollte sie es nicht schaf­fen, den Geist ein­zu­fan­gen, wird ihr Dok­tor­va­ter sie nicht wei­ter beschäf­ti­gen. Der aben­teu­er­lus­tige Jakob (Pablo Grant), Lehr­ling der Kräu­ter­kunde, beglei­tet sie gern. Ob der Geist am Ende wie­der im Glas lan­det, ob die Geschwis­ter Malick und Eda sich ver­söh­nen und ob Sophia ihren Traum, Ärz­tin zu wer­den, wei­ter­le­ben darf, wird sich auf einer span­nen­den Reise vol­ler schwe­rer Prü­fun­gen herausstellen.

Das Mär­chen „Der Geist im Glas“ wird an his­to­ri­schen Orten im Nord­wes­ten rund um Bre­men gedreht. Das Dorf­le­ben wird im wun­der­schö­nen Muse­ums­dorf Clop­pen­burg insze­niert. Gedreht wird noch bis zum 18. Juni. Pro­du­zen­tin ist Katha­rina Wag­ner (Bre­me­dia Pro­duk­tion GmbH). Das Dreh­buch stammt von Anette Schön­ber­ger. Regie führt Mar­kus Diet­rich. Die Redak­tion ver­ant­wor­ten Michaela Herold (Radio Bre­men), Anke Lin­de­mann (MDR) und Patri­cia Vasa­pollo (hr).

Bild: Radio Bre­men / Michael Ihle

ARD‐Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“

Die ARD‐Reihe „Sechs auf einen Streich“ wird mit der Pro­duk­tion zweier neuer Mär­chen­filme in die­sem Jahr erwei­tert: „Der Geist im Glas“ (Radio Bremen/MDR/hr/ARD) nach Moti­ven der Brü­der Grimm und „Zit­te­rinchen“ (MDR/hr/Radio Bremen/ARD) nach Moti­ven von Lud­wig Bech­stein sind die Filme 52 und 53 der erfolg­rei­chen Reihe.Bereits seit 13 Jah­ren ist die ARD‐Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“ für viele Fami­lien ein fes­tes Fern­seh­ri­tual zur Weihnachtszeit.

In den lie­be­voll pro­du­zier­ten Kos­tüm­fil­men stand schon die erste Riege der deut­schen Film‐ und Fern­seh­schau­spie­le­rin­nen und ‑schau­spie­ler vor der Kamera.

Mit dabei waren Bar­bara Auer, Diet­mar Bär, Iris Ber­ben, Suzanne von Bor­sody, Mat­thias Brandt, Han­ne­lore Els­ner, Jan Fed­der, Heino Ferch, Vero­nica Fer­res, Karo­line Her­furth, Jörg Hart­mann, Henry Hüb­chen, Anja Kling, Harald Krass­nit­zer, Hei­ner Lau­ter­bach, Anna Loos, Axel Mil­berg, Anna Maria Mühe, Adele Neu­hau­ser, Ulrich Noe­then, Uwe Och­sen­knecht, Götz Otto, Axel Prahl, Armin Rohde, Mari­anne Säge­brecht, Edgar Selge u.v.a. Dar­über hin­aus fei­er­ten zahl­rei­che junge Dar­stel­le­rin­nen und Dar­stel­ler durch die ARD‐Märchen große Publi­kums­er­folge, z.B. Liv Lisa Fries, Ruby O. Fee, Jonas Nay, Aylin Tezel, Mala Emde und Sonja Gerhardt.

01 Jun 2021

3nach9 am 18. Juni

Zur Juni‐Ausgabe der Radio Bremen‐Talkshow 3nach9 haben Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo bereits fol­gende Gäste zugesagt:

Fürs­tin Glo­ria von Thurn und Taxis
Sie ist wohl Deutsch­lands berühm­teste Fürs­tin: Glo­ria von Thurn und Taxis. In jun­gen Jah­ren bekannt als Punk‐Fürstin mit medi­en­wirk­sa­men Auf­trit­ten, wil­den Fri­su­ren und auf­fäl­li­ger Mode, macht sie heute eher als Anhän­ge­rin erz­kon­ser­va­ti­ver Kir­chen­hü­ter von sich reden. Über sich sagt sie, dass sie zurück­hal­ten­der gewor­den sei, „aber vom Cha­rak­ter her bin ich immer noch drauf­gän­ge­risch.” Bei 3nach9 gewährt die pas­sio­nierte Por­trät­ma­le­rin Ein­bli­cke in die wirt­schaft­li­che und kul­tu­relle Ver­ant­wor­tung des Fürs­ten­hau­ses und erklärt, wel­cher neuen Her­aus­for­de­rung sie sich aktu­ell stellt.

Sahra Wagen­knecht
Poli­tisch links zu sein – was bedeu­tet das eigent­lich heut­zu­tage? Mit die­ser Frage hat sich Sahra Wagen­knecht aus­ein­an­der­ge­setzt und geht dabei mit ihren Par­tei­ge­nos­sin­nen und ‑genos­sen hart ins Gericht. Die pro­mo­vierte Volks­wir­tin, Publi­zis­tin und Poli­ti­ke­rin ist seit 2009 Mit­glied des Bun­des­ta­ges und war bis Novem­ber 2019 Vor­sit­zende der Links­frak­tion. Wie sie die linke Poli­tik ändern will, wel­ches Fazit sie nach 16 Jah­ren Kanz­le­rin­nen­schaft zieht und warum viele Poli­ti­ker und Poli­ti­ke­rin­nen die Empa­thie ver­lie­ren, berich­tet sie in der Juni­aus­gabe von 3nach9.

Wla­di­mir Kaminer
Mit Anfang 20 ver­lässt er seine rus­si­sche Hei­mat und macht sich von Mos­kau auf nach Ber­lin, wo er seit 1990 lebt. Der gelernte Ton­in­ge­nieur Wla­di­mir Kami­ner wurde hier­zu­lande bekannt durch sei­nen Erzähl­band „Rus­sen­disko” und ist seit­her nicht mehr weg­zu­den­ken von den Best­sel­ler­lis­ten. Mit uner­schüt­ter­li­chem Humor blickt der Schrift­stel­ler aktu­ell auf die ver­gan­ge­nen Wochen, die, aus­ge­löst durch die Pan­de­mie, das Leben aller ver­än­der­ten. Bei 3nach9 spart der Meis­ter der klu­gen Unter­hal­tung auch nicht aus, wie sehr sich sein Leben unge­ahnt ver­än­dert hat.

Daniel Schmidt
Ein Auto­un­fall vor sechs Jah­ren ver­än­derte das Leben von Daniel Schmidt von einer Sekunde zur nächs­ten. Aus­ge­löst durch ein Schä­del­hirn­trauma ver­liert der junge Mann sein Kurz­zeit­ge­dächt­nis – und erlangt es bis zum heu­ti­gen Tag nicht zurück. Täg­lich ver­gisst er am Abend, was am Mor­gen war. Seine Auf­merk­sam­keits­spanne reicht auch an guten Tagen nicht über 24 Stun­den hin­aus. Er kämpft sich zurück ins Leben, meis­tert sei­nen All­tag, grün­det eine Fami­lie. An die Geburt sei­nes Kin­des kann er sich jedoch nicht erin­nern. Bei 3nach9 gibt Daniel Schmidt Ein­bli­cke in sei­nen All­tag und spricht über sein Leben ohne Erinnerung.

Enno Jan­ßen
Enno Jan­ßen ist Vogel­wart von Mem­mert, einer klei­nen Vogel­schutz­in­sel im nie­der­säch­si­schen Wat­ten­meer. Hier küm­mert er sich um die Erfas­sung der bis zu 160 ver­schie­de­nen Arten von Brut‐ und Rast­vö­geln. Seit 18 Jah­ren lebt Jan­ßen von März bis Novem­ber auf dem klei­nen Eiland zwi­schen Bor­kum und Juist – ohne Stra­ßen, Inter­net­an­schluss und andere Men­schen. Für 3nach9 unter­bricht der Ost­friese kurz sei­nen Insel­auf­ent­halt und berich­tet von einer selbst­ge­wähl­ten Iso­la­tion und sei­nem viel­fäl­ti­gen Arbeitsalltag.

Klaus Püschel
Er stand kurz vor dem ver­dien­ten Ruhe­stand, dann brach die Corona‐Pandemie über das Land und Klaus Püschel obdu­zierte als ers­ter Rechts­me­di­zi­ner die Opfer, um Erkennt­nisse für die Behand­lung von Pati­en­ten zu gewin­nen. Der Pro­fes­sor lei­tete von 1991 bis 2020 das Insti­tut für Rechts­me­di­zin am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Hamburg‐Eppendorf. Er obdu­zierte die Lei­che Uwe Bar­schels, um her­aus­zu­fin­den, ob es Mord oder Selbst­mord war. Aus­lands­ein­sätze führ­ten ihn zu Opfern von Natur­ka­ta­stro­phen und er half bei der Auf­ar­bei­tung des Völ­ker­mor­des in Ruanda. Warum wir uns alle mehr mit dem Tod aus­ein­an­der­set­zen soll­ten, statt ihn zu ver­drän­gen, erzählt er bei 3nach9.

25 Mai 2021

Starkes Debüt für den Tatort

Am Pfingst­mon­tag, 24. Mai, waren Jasna Fritzi Bauer, Dar Salim und Luise Wolf­ram erst­mals als neues Ermittler‐Team beim „Tat­ort“ zu sehen. Über 8,4 Mil­lio­nen Zuschaue­rin­nen und Zuschauer schal­te­ten den „Tat­ort: Neu­ge­bo­ren“ von Radio Bre­men und ARD Degeto im Ers­ten ein. Damit erreichte diese Folge einen Markt­an­teil von 25 %.

„Um unsere Kom­mis­sa­rin Linda Selb am Beginn unse­res neuen ‚Tat­orts‘ zu zitie­ren: ‚WOW!‘ Das war ein sen­sa­tio­nel­ler Start für das neue ‚Tatort‘-Team“, freut sich Jan Wey­rauch, Pro­gramm­di­rek­tor Radio Bre­men: „So viele Men­schen am Pfingst­mon­tag vor dem Fern­se­her, dazu tolle Kri­ti­ken für das neue Trio in der Presse und in den sozia­len Netz­wer­ken – ein schö­ne­res Kom­pli­ment für das gesamte Team hin­ter und vor der Kamera, ins­be­son­dere natür­lich für Jasna, Dar und Luise kann es eigent­lich nicht geben.“

Bei ihrem TV‐Debüt müs­sen Liv Moor­mann (Jasna Fritzi Bauer), Mads Ander­sen (Dar Salim) und Linda Selb (Luise Wolf­ram) unver­hofft zusam­men ermit­teln – und erwei­sen sich als star­kes „Tatort“-Team. Ein ver­meint­li­cher Selbst­mord ent­puppt sich als Mord und die drei sto­ßen auf einen Sumpf aus Dro­gen, Lügen, Eifer­sucht und geplatz­ten Träumen.

Der „Tat­ort: Neu­ge­bo­ren“ ent­stand nach einem Buch von Chris­tian Jeltsch unter der Regie von Bar­bara Kulc­sar (Kamera Filip Zum­brunn) und ist eine Pro­duk­tion der Bre­me­dia Pro­duk­tion (Pro­du­zen­ten: André Zoch und Ste­fan Spor­bert) im Auf­trag der ARD Degeto (Redak­tion: Bir­git Titze) und Radio Bre­men (Redak­tion: Tho­mas von Böt­ti­cher) für Das Erste.

Die Fort­set­zung ent­steht bereits. „Den zwei­ten Film „Tat­ort: Und immer gewinnt die Nacht‘ (AT) haben wir gerade abge­dreht“, so Tho­mas von Böt­ti­cher. Die Aus­strah­lung ist für Win­ter 2021/2022 geplant.

„Tat­ort: Neu­ge­bo­ren“ ist wei­ter­hin in der ARD Media­thek zu sehen.

Vor dem TV‐Tatort zeigte Radio Bre­men bereist die Web‐Mockumentary „How to Tat­ort” exklu­siv in der ARD Media­thek. Darin müs­sen die Neuen unter Beweis stel­len, dass sie das Zeug zum Tat­ort haben. Im Stil einer fik­tio­na­len Doku­men­ta­tion beglei­tet die sechs­tei­lige Serie Jasna Fritzi Bauer, Luise Wolf­ram und Dar Salim bei den fik­ti­ven Vor­be­rei­tun­gen auf ihre neuen Rol­len – mit sati­ri­scher Über­spit­zung und viel Selbst­iro­nie. Das For­mat wirft einen augen­zwin­kern­den Blick hin­ter die Kulis­sen von Deutsch­lands erfolg­reichs­tem Krimi‐Format – eben­falls zu sehen in der ARD Media­thek.