3nach9 am 27. März 2026


3nach9 am 27. März 2026

In der März‐Ausgabe freuen sich Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo in der Radio‐Bremen‐Talkshow 3nach9 wie­der auf span­nende Gäste.

Die Sen­dung wird am 27. März 2026 ab 22:00 Uhr im NDR/Radio Bre­men Fern­se­hen, WDR  und hr Fern­se­hen ausgestrahlt.

Johannes Oerding

Er gehört zu den erfolg­reichs­ten deutsch­spra­chi­gen Pop­mu­si­kern sei­ner Gene­ra­tion: Johan­nes Oer­ding. 1981 in Müns­ter gebo­ren, wächst er in einer musi­ka­li­schen Fami­lie am Nie­der­rhein auf. Schon früh ent­deckt er seine Lei­den­schaft für das Song­wri­ting, zieht nach Ham­burg und arbei­tet dort zunächst als Stra­ßen­mu­si­ker und Kell­ner, bevor er 2009 sein Debüt­al­bum ver­öf­fent­licht. Der Durch­bruch gelingt ihm mit Songs wie “Alles brennt”, “Kreise” oder “An guten Tagen” – heute berührt er mit sei­ner Musik Mil­lio­nen von Men­schen. Johan­nes Oer­ding füllt die größ­ten Are­nen des Lan­des, seine Alben errei­chen regel­mä­ßig die Spit­zen der Charts. Doch trotz des Erfolgs ist Oer­ding immer boden­stän­dig geblie­ben, reflek­tiert offen über Zwei­fel und ver­gisst nie, wie er ange­fan­gen hat. Bei 3nach9 spricht der Musi­ker über per­sön­li­che Wen­de­punkte, seine Suche nach Balance – und dar­über, was er auf sei­ner ein­jäh­ri­gen Welt­reise erlebt hat.

Pierre Littbarski

Pierre Litt­bar­ski ist nicht nur eine lebende Legende und ein abso­lu­ter Publi­kums­lieb­ling des 1. FC Köln, er gehört nach wie vor zu den bekann­tes­ten Fuß­ball­ido­len Deutsch­lands. Und das natür­lich nicht ohne Grund: Der 73‐fache Natio­nal­spie­ler steht mit der Deut­schen Fußball‐Nationalmannschaft drei­mal hin­ter­ein­an­der im WM‐Finale. Mit dem Gewinn des Welt­meis­ter­ti­tels 1990 in Rom fei­ert Pierre Litt­bar­ski schließ­lich den größ­ten Tri­umph sei­ner Lauf­bahn. Auch wenn man sich an der Weser nicht gerne an den Moment erin­nert, aber mit sei­nem „Tor des Jah­res“ beim Bun­des­li­ga­spiel gegen Wer­der Bre­men ist ihm 1985 wirk­lich ein guter Schuss gelun­gen. Nicht zu ver­ges­sen seine spä­tere Leis­tung als Trai­ner im Aus­land: Ob in Tokio, Paris, Syd­ney, Tehe­ran oder Vaduz – “Litti“ macht stets eine gute Figur. Bei 3nach9 blickt der Drib­bel­künst­ler auf seine sport­li­chen Anfänge und seine beein­dru­ckende Kar­riere zurück und wagt einen Aus­blick auf die Welt­meis­ter­schaft in ein paar Monaten.

Hannah Emde

Sie bereist die Welt, um sie zu ver­ste­hen und zu schüt­zen: Han­nah Emde, Tier­ärz­tin, Arten­schüt­ze­rin und Mode­ra­to­rin von “Terra X: Fas­zi­na­tion Erde”. Ob in Thai­land, West­afrika oder zuletzt auf Bor­neo, wo sie die Aus­wil­de­rung eines Orang‐Utan‐Weibchens mit­er­lebte – über­all fas­zi­niert sie die Viel­falt der Natur. 1992 in Bonn gebo­ren, wächst Han­nah Emde in einer natur­wis­sen­schaft­lich gepräg­ten Fami­lie auf. Nach dem Abitur ver­bringt sie ein Jahr auf den Phil­ip­pi­nen und arbei­tet dort mit einem indi­ge­nen Stamm – eine prä­gende Erfah­rung, die ihren wei­te­ren Weg ent­schei­dend beein­flusst. Wäh­rend des Stu­di­ums der Tier­me­di­zin wird ihr klar, dass ihre Lei­den­schaft nicht der klas­si­schen Klein­tier­pra­xis gilt. Statt­des­sen zieht es sie hin­aus in die Welt. Die 33‐Jährige möchte Men­schen für die Zusam­men­hänge des Pla­ne­ten sen­si­bi­li­sie­ren und für den Schutz bedroh­ter Arten begeis­tern. Was sie auf ihrer jüngs­ten Reise beson­ders bewegt hat und mit wel­chen Ein­drü­cken sie zurück­ge­kehrt ist, erzählt die Aben­teu­re­rin im März bei 3nach9.

Heino Falcke

Er nimmt uns mit auf eine Reise durch das Uni­ver­sum: Astro­phy­si­ker Heino Falcke. Der inter­na­tio­nal renom­mierte Pro­fes­sor der Rad­boud Uni­ver­si­tät Nij­me­gen in den Nie­der­lan­den wid­met sich den gro­ßen Fra­gen des Kos­mos – vom Ursprung der Sterne bis zur Exis­tenz des Lebens. Schon früh ent­deckt der Sohn eines Arz­tes seine Begeis­te­rung für die Phy­sik, ins­be­son­dere für die Astro­no­mie. Diese Fas­zi­na­tion prägt sei­nen wei­te­ren Wer­de­gang nach­hal­tig. Heute wid­met er sich der Erfor­schung des Welt­raums. Für seine Arbeit wird Falcke viel­fach aus­ge­zeich­net, unter ande­rem als Teil des Teams, dem erst­mals die Auf­nahme eines Schwar­zen Lochs gelang. Gemein­sam mit sei­ner Frau schreibt der drei­fa­che Vater zudem fas­zi­nie­rende Bücher für junge Ent­de­cker. Ob er selbst gern ins All flie­gen würde, warum ein Aste­roid nach ihm benannt wurde und was ihn beim Blick in den Ster­nen­him­mel beson­ders bewegt – dar­über spricht 3nach9 mit dem Wis­sen­schaft­ler und Autor im März.

 

Erst­sen­dung auf NDR/Radio Bre­men Fern­se­hen, hr Fern­se­hen und WDR Fernsehen.

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