3nach9 – am 17. Juli 2026


3nach9 – am 17. Juli 2026

Zur Juli‐Ausgabe der Radio‐Bremen‐Talkshow 3nach9 haben Judith Rakers und Gio­vanni di Lorenzo fol­gende Gäste zugesagt:

Alexander Herrmann

Vor gut 30 Jah­ren absol­viert er seine Prü­fung zum Küchen­meis­ter als Jahr­gangs­bes­ter mit Aus­zeich­nung der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung: Alex­an­der Herr­mann. Der Ober­franke über­nimmt mit Mitte 20 den Hotel‐ und Gas­tro­no­mie­be­trieb sei­ner Fami­lie in Wirs­berg und baut die­sen zum kuli­na­ri­schen Tem­pel aus. Mitt­ler­weile lei­tet er vier Restau­rants, eines davon ist mit zwei Michelin‐Sternen deko­riert. Als Juror und Koch diver­ser TV‐Formate ist er bei sei­nem Publi­kum äußerst beliebt, nun wagt er sich auf neues Ter­rain: die Lokal­po­li­tik. Seit der Kom­mu­nal­wahl im März die­ses Jah­res sitzt er für die CSU im Kreis­tag in Kulm­bach. Warum Ver­trauen als Chef unum­gäng­lich für ihn ist, wel­che beson­dere Bedeu­tung seine Täto­wie­run­gen haben und warum er davon träumt, gemein­sam mit sei­nem Team einen drit­ten Stern zu erko­chen, ver­rät Star­koch Alex­an­der Herr­mann bei 3nach9.

Sigrid Klausmann und Walter Sittler

Wal­ter Sitt­ler zählt zu den bekann­tes­ten Schau­spie­lern des Lan­des. Mit ihm ver­bin­den Zuschauer und Zuschaue­rin­nen nicht nur erfolg­rei­che Serien wie “Der Kom­mis­sar und das Meer”, “girl fri­ends” oder “Nikola”. Seit über 40 Jah­ren ist er mit der Regis­seu­rin Sig­rid Klaus­mann ver­hei­ra­tet. Die bei­den haben zusam­men drei erwach­sene Kin­der, sind mitt­ler­weile Groß­el­tern und pfle­gen auch beruf­lich gemein­same Inter­es­sen: Das Ehe­paar grün­dete bereits vor 30 Jah­ren zusam­men eine Pro­duk­ti­ons­firma, in der sich Sig­rid Klaus­mann, frü­here Sport‐ und Modern‐Dance‐Lehrerin, als Doku­men­tar­fil­me­rin ver­wirk­licht. Neu­es­tes Werk ist der Film “Girls Don’t Cry”, der von den Sehn­süch­ten sechs jun­ger Mäd­chen aus sechs Län­dern erzählt. Bei 3nach9 spre­chen die bei­den über fami­liäre Wur­zeln, Team­ar­beit und über die Liebe.

Leon Windscheid

Leon Wind­scheid schafft etwas, das nur weni­gen Wis­sen­schaft­lern gelingt: Er macht Psy­cho­lo­gie ver­ständ­lich, unter­halt­sam und all­tags­taug­lich – ohne dabei an Tiefe zu ver­lie­ren. 1988 im Rhein­land als Sohn eines Leh­rer­ehe­paars gebo­ren, wird Leon Wind­scheid im Jahr 2015 zunächst als Gewin­ner der Quiz­show “Wer wird Mil­lio­när?” bekannt. Seit­her fei­ert der pro­mo­vierte Psy­cho­loge zahl­rei­che Erfolge: Mit Büchern wie “Bes­ser füh­len” oder sei­nem Pod­cast “In extre­men Köp­fen” begeis­tert er ein Mil­lio­nen­pu­bli­kum für The­men wie men­tale Gesund­heit, Emo­tio­nen und mensch­li­ches Ver­hal­ten. Dabei ver­bin­det der 37‐Jährige wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse mit per­sön­li­chen Geschich­ten, Humor und einer gro­ßen Por­tion Nah­bar­keit. Jetzt hat Wind­scheid sich einem der größ­ten The­men der Mensch­heit gewid­met: der Liebe. Was im Kör­per und im Gehirn pas­siert, wenn sich ein Mensch ver­liebt, wie die Liebe bleibt und sich den­noch ver­än­dert – dar­über spricht Leon Wind­scheid bei 3nach9.

Moritz Neumeier

Moritz Neu­meier gehört zu den bekann­tes­ten Stand‐up‐Comedians Deutsch­lands. Mit schar­fem Witz und einem ver­läss­li­chen Gespür für gesell­schaft­li­che Wider­sprü­che springt er mühe­los zwi­schen absur­den Fan­ta­sien, per­sön­li­chen Geschich­ten und poli­ti­schen Beob­ach­tun­gen. Nicht nur auf der Bühne, auch in der ZDF “heute‐show” schafft der Nord­deut­sche etwas, das nur weni­gen Come­di­ans gelingt: Er bringt Men­schen zum Lachen und hält ihnen zugleich den Spie­gel vor. Mit sei­ner schnel­len, prä­zi­sen Spra­che füllt er große Hal­len, bei 3nach9 dür­fen wir auch die erzäh­le­ri­sche Seite des drei­fa­chen Vaters ken­nen­ler­nen. Schließ­lich han­delt sein neues Kin­der­buch von einer klei­nen Mücke mit gro­ßen Träu­men – und dem fes­ten Glau­ben an sich selbst. Ab Sep­tem­ber ist Moritz Neu­meier mit sei­nem neuen Büh­nen­pro­gramm auf Deutsch­land­tour­nee und nimmt darin eigene Pri­vi­le­gien und gut gemeinte Hal­tun­gen kri­tisch unter die Lupe. Über Humor, Fami­li­en­all­tag, moderne Männ­lich­keit und die Frage, wie man über ernste The­men lachen kann, spricht Moritz Neu­meier bei 3nach9.

Iris Schmidbauer

Sie gehört zu den erfolg­reichs­ten Klip­pen­sprin­ge­rin­nen Deutsch­lands und liebt die Extreme: Iris Schmid­bauer. Mit beein­dru­cken­der Prä­zi­sion, enor­mer Kör­per­kon­trolle und außer­ge­wöhn­li­chem Mut springt die 31‐Jährige aus bis zu 20 Metern Höhe ins Was­ser und bewegt sich damit in einer der spek­ta­ku­lärs­ten Dis­zi­pli­nen des inter­na­tio­na­len Sports. Ihr Weg zum Erfolg ver­läuft dabei alles andere als klas­sisch: Gebo­ren im ober­baye­ri­schen Puch­heim ent­deckt sie schon früh ihre Lei­den­schaft fürs Was­ser­sprin­gen, beginnt jedoch erst im Alter von 19 Jah­ren mit einem pro­fes­sio­nel­len Trai­ner zu arbei­ten. Inner­halb weni­ger Jahre arbei­tet sie sich an die Welt­spitze heran, erlangt inter­na­tio­nale Bekannt­heit und holte jüngst Gold beim Welt­cup in Fort Lau­derd­ale. Doch Iris Schmid­bauer steht nicht nur für sport­li­che Höchst­leis­tun­gen, son­dern auch für men­tale Stärke: Bereits wenige Monate nach der Geburt ihrer Toch­ter kehrt sie auf die inter­na­tio­nale Bühne zurück. “Mein All­tag ist geprägt von viel Eigen­ver­ant­wor­tung, Selbst­or­ga­ni­sa­tion und kla­ren Prio­ri­tä­ten – sowohl im Trai­ning als auch im Wett­kampf­ge­sche­hen”, so die Leis­tungs­sport­le­rin. Bei 3nach9 spricht Iris Schmid­bauer über Druck, Risiko und die Her­aus­for­de­rung, den Spit­zen­sport und den All­tag als allein­er­zie­hende Mut­ter mit­ein­an­der zu vereinbaren.

Luis Bauer

Über den Tod spricht er so offen wie kaum ein ande­rer: Luis Bauer. Der gebür­tige Für­ther arbei­tet seit sei­ner Jugend im Bestat­tungs­un­ter­neh­men sei­nes Vaters und zählt heute zu den jüngs­ten und bekann­tes­ten Bestat­tern Deutsch­lands. Mil­lio­nen Men­schen ver­fol­gen den 20‐Jährigen auf Tik­Tok, Insta­gram und You­Tube, wo er Ein­bli­cke in sei­nen unge­wöhn­li­chen Berufs­all­tag gibt und über The­men wie Ster­ben, Trauer und Abschied auf­klärt. Berüh­rungs­ängste mit dem Tod kennt Bauer nicht – schließ­lich wächst er prak­tisch zwi­schen Sär­gen und Trau­er­ge­sprä­chen auf. Schon früh lernt er, dass Leben und Tod untrenn­bar zusam­men­ge­hö­ren. Heute möchte er dazu bei­tra­gen, dass in der Gesell­schaft offe­ner über das Ster­ben gespro­chen wird. Warum gerade junge Men­schen seine Videos mil­lio­nen­fach anschauen, wes­halb soziale Medien für ihn wich­tige Auf­klä­rungs­ar­beit leis­ten und wie her­aus­for­dernd es sein kann, Per­so­nen zu bestat­ten, die man kannte, erzählt Luis Bauer bei 3nach9.

Erst­sen­dung auf NDR/Radio Bre­men Fern­se­hen, hr Fern­se­hen und WDR Fernsehen.